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		<title><![CDATA[The-Arena-Forum - RPG - Geschichten]]></title>
		<link>https://forum.the-arena.de/</link>
		<description><![CDATA[The-Arena-Forum - https://forum.the-arena.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 19:17:27 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[RPG Geschichten aus den Foren!]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-10113.html</link>
			<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 00:03:53 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-10113.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo!<br />
<br />
Ich weiß, ich breche hier gerade einige RPG-Regeln, aber vielleicht könnt ihr mir helfen - sofern hier überhaupt noch jemand liest!<br />
<br />
TA war früher ein toller RPG-Schauplatz, in jedem Forum wurden dutzende Geschichten geschrieben und Charaktere und Spielfiguren zu unglaublichem Leben erweckt!<br />
<br />
Nun sind aber fast alle Foren weg (wen wundert's nach der langen Zeit?). Gibt's noch jemand, der daheim auf seiner Festplatte alte Geschichten hat?<br />
<br />
Ganz im speziellen Suche ich nach Geschichten von den Gladiatores Kvpperstegi und einer Spielerin, die dort als Herrena bekannt war!<br />
<br />
Falls jemand die Geschichte kennt, wie sie durch göttlichen Intervention verwandelt wurde, teilt mir das bitte mit! Oder falls ihr wenn kennt, der wen kennt, der das weiß...<br />
<br />
Danke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo!<br />
<br />
Ich weiß, ich breche hier gerade einige RPG-Regeln, aber vielleicht könnt ihr mir helfen - sofern hier überhaupt noch jemand liest!<br />
<br />
TA war früher ein toller RPG-Schauplatz, in jedem Forum wurden dutzende Geschichten geschrieben und Charaktere und Spielfiguren zu unglaublichem Leben erweckt!<br />
<br />
Nun sind aber fast alle Foren weg (wen wundert's nach der langen Zeit?). Gibt's noch jemand, der daheim auf seiner Festplatte alte Geschichten hat?<br />
<br />
Ganz im speziellen Suche ich nach Geschichten von den Gladiatores Kvpperstegi und einer Spielerin, die dort als Herrena bekannt war!<br />
<br />
Falls jemand die Geschichte kennt, wie sie durch göttlichen Intervention verwandelt wurde, teilt mir das bitte mit! Oder falls ihr wenn kennt, der wen kennt, der das weiß...<br />
<br />
Danke]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Roms Untergang (Die unabwendbare Apokalypse)]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-10058.html</link>
			<pubDate>Sun, 25 May 2014 00:41:41 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-10058.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Nacht war seine Freundin, Dunkelheit sein Schatz, Schatten sein Geliebter. Sein Geist taumelte am Abgrund des Wahnsinns, Lumpen bedeckten nur notdürftig seinen Körper, Irrsinn leuchtete in seinen Augen, deren Lider ihm schwer und schwerer wurden. Schlaf ward ihm versagt, einen Krieg hatte er zu führen, Feldherr in der Nacht, Mörder in der Dunkelheit, Dieb in den Schatten...<br />
Und wie sie tanzten nach dem Klang seiner Flöte, der er schrille Melodien entlockte. Ob edle Kurtisanen, aristokratische Damen, vor Reichtum fett gewordene Frauen von Händlern... seine Elstern nahmen ihnen Geschmeide und Silberlinge, doch liessen ihnen das Leben. Doch wehe jenen, die männlichen Geschlechtes waren... ob Widerworte oder Gegenwehr, die Elstern erleichterten diese um Alles von Wert, die Krähen nahmen ihnen ihre Augen, das Gift der Arachnoiden beendete ihr Dasein, die Ratten kümmerten sich liebevoll um ihre Überreste...</span><br />
<br />
Er kauerte in einer schmutzigen Gasse des Tavernenviertels, der Schein von Fackeln liess die Dunkelheit zurückweichen. Ihn die Augen zusammenkneifen. Ein vor Waffen strotzender Hüne knurrte ihn an "Aus dem Weg, Bettler!", hinter diesem weitere Bewaffnete, inmitten dieser ein in edler Toga Gewandeter, ein Senator der Kleidung nach zu urteilen. Er verbeugte sich kriecherisch, krächzte "Edle Herren, lasst Euch meine bescheidene Künste offenbaren", begann mit haarigen Bällen zu jonglieren, zwei, drei, noch mehr... diese entfalteten haarige Beine, klickende Zangen, als er diese gen die Bewaffneten warf, während Krähen herabstiessen. Zuckende Körper wanden sich in Krämpfen, augenlos, doch nicht lange, denn eine Flut von Ratten begrub sie unter sich, begann das Grosse Fressen...<br />
<br />
Des Senators Antlitz leuchtete bleich im Schein der verlöschenden Fackeln... ward noch bleicher, als er diesem das Mal auf seinem Handgelenk offenbarte, mit gleichgültiger Stimme fragte: "Auf der Suche nach Vergnügungen dieser Art? Wir stehen zu Diensten...!" Schrill waren die Laute, die die Fledermäuse von sich geben, insbesondere jene, die in einem früheren Dasein mal ein Schattenmädchen gewesen war... begruben den Senator unter ihren mickrigen Leibern, nur durch ihre Anzahl.<br />
<br />
Zufrieden beäugte er das blutleere Etwas, das diese zurückgelassen. Entlockte seiner Flöte schrille Töne, die nicht ohne Resonanz blieben... eine weisse Ratte tanzte auf seiner Schulter, fiepfte schrill. Seine Blicke wanderten gen Capitol, während sich seine Legionen formierten. In Gestalt sehr viel kleiner als die Legionäre des Imperators, doch diesen in Anzahl bei weitem überlegen. Herren der Lüfte, Herren des Untergrunds, tödlicher als jeder Assassine, über die der Imperator glaubte zu gebieten...<br />
<br />
Zum Klang der Flöte tanzten Ratten im Gemäuer, Elstern in der Luft, Krähen im Nebel, Spinnen im Netz, Fledermäuse in der Nacht. Er spürte das Beben, ausgelöst durch die Regungen des wahren Rom, tief im Untergrund. Liess seinen Blick gen Capitol wandern, während seine Flöte die Botschaft dem Imperator sandte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich bin die Fäulnis, Verderbnis, Verdammnis, die Rom befallen hat, die Du zugelassen. Ich komme nun zu Dir... auf dass Wir miteinander verschmelzen, für ewig und immerdar!"</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Nacht war seine Freundin, Dunkelheit sein Schatz, Schatten sein Geliebter. Sein Geist taumelte am Abgrund des Wahnsinns, Lumpen bedeckten nur notdürftig seinen Körper, Irrsinn leuchtete in seinen Augen, deren Lider ihm schwer und schwerer wurden. Schlaf ward ihm versagt, einen Krieg hatte er zu führen, Feldherr in der Nacht, Mörder in der Dunkelheit, Dieb in den Schatten...<br />
Und wie sie tanzten nach dem Klang seiner Flöte, der er schrille Melodien entlockte. Ob edle Kurtisanen, aristokratische Damen, vor Reichtum fett gewordene Frauen von Händlern... seine Elstern nahmen ihnen Geschmeide und Silberlinge, doch liessen ihnen das Leben. Doch wehe jenen, die männlichen Geschlechtes waren... ob Widerworte oder Gegenwehr, die Elstern erleichterten diese um Alles von Wert, die Krähen nahmen ihnen ihre Augen, das Gift der Arachnoiden beendete ihr Dasein, die Ratten kümmerten sich liebevoll um ihre Überreste...</span><br />
<br />
Er kauerte in einer schmutzigen Gasse des Tavernenviertels, der Schein von Fackeln liess die Dunkelheit zurückweichen. Ihn die Augen zusammenkneifen. Ein vor Waffen strotzender Hüne knurrte ihn an "Aus dem Weg, Bettler!", hinter diesem weitere Bewaffnete, inmitten dieser ein in edler Toga Gewandeter, ein Senator der Kleidung nach zu urteilen. Er verbeugte sich kriecherisch, krächzte "Edle Herren, lasst Euch meine bescheidene Künste offenbaren", begann mit haarigen Bällen zu jonglieren, zwei, drei, noch mehr... diese entfalteten haarige Beine, klickende Zangen, als er diese gen die Bewaffneten warf, während Krähen herabstiessen. Zuckende Körper wanden sich in Krämpfen, augenlos, doch nicht lange, denn eine Flut von Ratten begrub sie unter sich, begann das Grosse Fressen...<br />
<br />
Des Senators Antlitz leuchtete bleich im Schein der verlöschenden Fackeln... ward noch bleicher, als er diesem das Mal auf seinem Handgelenk offenbarte, mit gleichgültiger Stimme fragte: "Auf der Suche nach Vergnügungen dieser Art? Wir stehen zu Diensten...!" Schrill waren die Laute, die die Fledermäuse von sich geben, insbesondere jene, die in einem früheren Dasein mal ein Schattenmädchen gewesen war... begruben den Senator unter ihren mickrigen Leibern, nur durch ihre Anzahl.<br />
<br />
Zufrieden beäugte er das blutleere Etwas, das diese zurückgelassen. Entlockte seiner Flöte schrille Töne, die nicht ohne Resonanz blieben... eine weisse Ratte tanzte auf seiner Schulter, fiepfte schrill. Seine Blicke wanderten gen Capitol, während sich seine Legionen formierten. In Gestalt sehr viel kleiner als die Legionäre des Imperators, doch diesen in Anzahl bei weitem überlegen. Herren der Lüfte, Herren des Untergrunds, tödlicher als jeder Assassine, über die der Imperator glaubte zu gebieten...<br />
<br />
Zum Klang der Flöte tanzten Ratten im Gemäuer, Elstern in der Luft, Krähen im Nebel, Spinnen im Netz, Fledermäuse in der Nacht. Er spürte das Beben, ausgelöst durch die Regungen des wahren Rom, tief im Untergrund. Liess seinen Blick gen Capitol wandern, während seine Flöte die Botschaft dem Imperator sandte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Ich bin die Fäulnis, Verderbnis, Verdammnis, die Rom befallen hat, die Du zugelassen. Ich komme nun zu Dir... auf dass Wir miteinander verschmelzen, für ewig und immerdar!"</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tolle Knolle!]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9949.html</link>
			<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 17:10:08 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9949.html</guid>
			<description><![CDATA[Immerhin schwankte der Boden nicht mehr. Das war aber auch der einzige Vorteil, den es hatte, wieder auf festem Land zu sein. Alles andere an dieser Reise ging Gregorius eher ziemlich auf die Nerven: der unliebsame, nörgelnde Mitreisende, der die ganze Zeit drängelte, daß man doch schneller reisen sollte, die langsamen Maultiere, das schlechte Wetter, die Wärme, Rom generell und vor allem diese nervigen Träume. Die hatten das ganze Unheil ja überhaupt erst angerichtet.<br />
<br />
Wer bitte träumte denn schon von Kartoffeln?!<br />
<br />
Bratkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelspalten, frittierte Kartoffeln, gekochte Kartoffeln, zerstampfte Kartoffeln, geraspelte Kartoffeln, rohe Kartoffeln – es verging keine Nacht, ohne daß der Pirat mit grummelndem Magen und dem Gefühl von Erde zwischen den Fingern erwachte. Das allein war für sich genommen schon lästig, noch schlimmer fand er es jedoch, daß sein Mitreisender ihm trotz der Träume kategorisch verbot, irgendeines dieser Gerichte zuzubereiten. „Kartoffeln sind Freunde, kein Futter!“, sagte er jedes Mal mit leicht verzücktem Gesichtsausdruck, wenn Greg sein Missfallen laut kundtat, und bot ihm stattdessen Hühnchen an. HÜHNCHEN! Als käme das dumme Geflügel im Geschmack den göttlichen Knollenfrüchten gleich!<br />
<br />
Schon, wenn er nur an Kartoffeln dachte, begann sein Mund zu wässern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Immerhin schwankte der Boden nicht mehr. Das war aber auch der einzige Vorteil, den es hatte, wieder auf festem Land zu sein. Alles andere an dieser Reise ging Gregorius eher ziemlich auf die Nerven: der unliebsame, nörgelnde Mitreisende, der die ganze Zeit drängelte, daß man doch schneller reisen sollte, die langsamen Maultiere, das schlechte Wetter, die Wärme, Rom generell und vor allem diese nervigen Träume. Die hatten das ganze Unheil ja überhaupt erst angerichtet.<br />
<br />
Wer bitte träumte denn schon von Kartoffeln?!<br />
<br />
Bratkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelspalten, frittierte Kartoffeln, gekochte Kartoffeln, zerstampfte Kartoffeln, geraspelte Kartoffeln, rohe Kartoffeln – es verging keine Nacht, ohne daß der Pirat mit grummelndem Magen und dem Gefühl von Erde zwischen den Fingern erwachte. Das allein war für sich genommen schon lästig, noch schlimmer fand er es jedoch, daß sein Mitreisender ihm trotz der Träume kategorisch verbot, irgendeines dieser Gerichte zuzubereiten. „Kartoffeln sind Freunde, kein Futter!“, sagte er jedes Mal mit leicht verzücktem Gesichtsausdruck, wenn Greg sein Missfallen laut kundtat, und bot ihm stattdessen Hühnchen an. HÜHNCHEN! Als käme das dumme Geflügel im Geschmack den göttlichen Knollenfrüchten gleich!<br />
<br />
Schon, wenn er nur an Kartoffeln dachte, begann sein Mund zu wässern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fühlt euch aufgefordert...]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9647.html</link>
			<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 14:43:05 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9647.html</guid>
			<description><![CDATA[hier im RPG Bereich mitzuschreiben.<br />
<br />
Wie durch Jalina schon ingame angekündigt, wäre es sehr schön, wenn der ein oder andere sich hier vielleicht beteiligen mag.<br />
<br />
Gerne mit einem eigenen thread, aber ebenso könnt ihr auch in den schon vorhandenen mitschreiben, damit der RPG Bereich wieder schön belebt wird.<br />
<br />
Ihr könnt mit dem char schreiben, den ihr ingame spielt oder ihr laßt euch von den Admins einen RPG Charakter erstellen, oder zwei oder drei.... je nachdem, was gebraucht wird.<br />
<br />
Je mehr wir werden umso schöner können wir das Ende TAs im RPG Bereich darstellen. Also, fasst euch ein Herz und schreibt mit :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[hier im RPG Bereich mitzuschreiben.<br />
<br />
Wie durch Jalina schon ingame angekündigt, wäre es sehr schön, wenn der ein oder andere sich hier vielleicht beteiligen mag.<br />
<br />
Gerne mit einem eigenen thread, aber ebenso könnt ihr auch in den schon vorhandenen mitschreiben, damit der RPG Bereich wieder schön belebt wird.<br />
<br />
Ihr könnt mit dem char schreiben, den ihr ingame spielt oder ihr laßt euch von den Admins einen RPG Charakter erstellen, oder zwei oder drei.... je nachdem, was gebraucht wird.<br />
<br />
Je mehr wir werden umso schöner können wir das Ende TAs im RPG Bereich darstellen. Also, fasst euch ein Herz und schreibt mit :)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Katakomben Roms]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9643.html</link>
			<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:33:26 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9643.html</guid>
			<description><![CDATA[Aus: <a href="http://forum.the-arena.de/thread-1604-post-143136.html#pid143136" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">zum verrückten Waldläufer</a><br />
<br />
Da er trotz allem nur ein kleiner Junge war, kam er nicht umhin sich zu fürchten. Er hatte diesen Weg schon öfter zurückgelegt, um von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Und besonders die jetzige Strecke kannte er gut, und war sie oft gegangen. Doch immer wieder legte sich ein merkwürdiges Gefühl der Finsternis in sein Herz, wenn die gähnend schwarzen Abzweigungen links und rechts von ihm auftauchten und in grausamer Stille wieder hinter ihm verschwanden. Seine eigenen Schritte schienen vom Echo auch nach mehreren Atemzügen wieder an ihn zurückgetragen zu werden, sodass er unwillkürlich glaubte, verfolgt zu werden.<br />
<br />
Doch er ließ sich nicht beirren, und begann - wie stets hier unten - ein leises Liedchen zu summen.<br />
<br />
Tröste Dich in Deinem Leid,<br />
Das Dir Sei beschieden!<br />
Ist doch nur Vergänglichkeit<br />
Unser Loos hienieden.<br />
<br />
Eh' das Leben oft beginnt,<br />
Ist es schon vergangen;<br />
Mitten in dem Leben sind<br />
Wir vom Tod umfangen.<br />
<br />
Arm und Reich, und Alt und Jung,<br />
Was sich liebt' und freute,<br />
Hoffnung, Freud', Erinnerung<br />
Wird des Todes Beute.<br />
<br />
Ein kratzendes Geräusch direkt hinter ihm ließ Lys herumfahren. Doch er sah nichts und hörte auch nichts mehr, als sein eigenes Herz. Nach mehreren Augenblicken wagte er wieder zu atmen, und setzte seinen Weg fort.<br />
<br />
Tröste Dich, Du liebes Herz!<br />
Groß ist Seine Güte,<br />
Groß und größer als Dein Schmerz --<br />
Daß Dich Er behüte!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus: <a href="http://forum.the-arena.de/thread-1604-post-143136.html#pid143136" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">zum verrückten Waldläufer</a><br />
<br />
Da er trotz allem nur ein kleiner Junge war, kam er nicht umhin sich zu fürchten. Er hatte diesen Weg schon öfter zurückgelegt, um von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Und besonders die jetzige Strecke kannte er gut, und war sie oft gegangen. Doch immer wieder legte sich ein merkwürdiges Gefühl der Finsternis in sein Herz, wenn die gähnend schwarzen Abzweigungen links und rechts von ihm auftauchten und in grausamer Stille wieder hinter ihm verschwanden. Seine eigenen Schritte schienen vom Echo auch nach mehreren Atemzügen wieder an ihn zurückgetragen zu werden, sodass er unwillkürlich glaubte, verfolgt zu werden.<br />
<br />
Doch er ließ sich nicht beirren, und begann - wie stets hier unten - ein leises Liedchen zu summen.<br />
<br />
Tröste Dich in Deinem Leid,<br />
Das Dir Sei beschieden!<br />
Ist doch nur Vergänglichkeit<br />
Unser Loos hienieden.<br />
<br />
Eh' das Leben oft beginnt,<br />
Ist es schon vergangen;<br />
Mitten in dem Leben sind<br />
Wir vom Tod umfangen.<br />
<br />
Arm und Reich, und Alt und Jung,<br />
Was sich liebt' und freute,<br />
Hoffnung, Freud', Erinnerung<br />
Wird des Todes Beute.<br />
<br />
Ein kratzendes Geräusch direkt hinter ihm ließ Lys herumfahren. Doch er sah nichts und hörte auch nichts mehr, als sein eigenes Herz. Nach mehreren Augenblicken wagte er wieder zu atmen, und setzte seinen Weg fort.<br />
<br />
Tröste Dich, Du liebes Herz!<br />
Groß ist Seine Güte,<br />
Groß und größer als Dein Schmerz --<br />
Daß Dich Er behüte!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Des Predigers Rückkehr]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9607.html</link>
			<pubDate>Thu, 17 Oct 2013 01:49:38 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9607.html</guid>
			<description><![CDATA[Am Rande des grössten Platzes jenes Viertels von Roms, dass die Gladiatoren als das ihrige betrachteten, hatten es sich drei Mitglieder der Stadtwache an einem der zahlreich Essensstände bequem gemacht. Selbst der penibelste Zenturio hätten an den Uniformen und Haltung der beiden Jüngeren nur schwerlich etwas zu beanstanden gehabt, ein sicheres Anzeichen, dass diese beiden Stadtwächter in der Wache Neulinge sein mussten. Der dritte dagegen, im Alter seine beiden Kameraden um mindestens zwanzig Lenze voraus, hätte mit seinem Äusseren bei einem Appell einem Zenturio einen Schreikrampf beschert.<br />
<br />
Das Interesse der drei galt einem alten Mann, der im Zentrum des Platzes stand, still, starr regungslos. Bekleidet war dieser mit einer schmutzig- grauen Robe, das Haar verfilzt, vollkommen weiss. Von Gestalt her wirkte der Alte hager und sehnig, sie schätzten sein Alter auf mindestens siebzig Jahre. Der Blick des Alten war auf den Hügel des Palatin gerichtet, auf jene Stelle, an der des Imperators prunkvoller Palast sich erhob.<br />
<br />
Der alte Mann erschien mit dem Aufgang der Sonne auf dem Platz, mit Sonnenuntergang verschwand er. Niemand schien zu wissen, woher dieser kam und wohin er entschwand, doch Tag für Tag war er erschienen, zum ersten Mal an dem Tage, als der Imperator dem Volk von Rom seine das Imperium erschütternden Entscheidungen verkünden liess. Und seitdem an jedem Tage, der diesem Tag gefolgt war. Der alte Mann sprach nicht, regungslos blickte er auf den Palatin gen des Imperators Palast.<br />
<br />
Manch ein Vorübergehender sprach den Alten Mann an, doch dieser reagierte nicht, verharrte weiter stumm und regungslos wie eine Statue. Am gestrigen Tage hatte ein hünenhafter Gladiator, vermutlich einer der Kämpen aus der Arena, in der Schulterbreite den Alten um das Zweifache übertreffend, diesen an Grösse um drei Kopflängen überragend, sich mit genüsslich provozierenden Lächeln vor diesem aufgebaut. Der alte Mann hatte sich nicht geregt, aber zum ersten Male etwas gemurmelt, die Worte vermochten die drei Stadtwächter nicht zu verstehen. Der Hüne war zurückgewichen, gab den Blick auf Palatin wieder frei.<br />
<br />
Immer mehr Einwohner Roms kamen im Verlauf der Tage auf den Platz. Manche unter diesen waren wohl Neugierige, die einen Blick auf diese menschliche Statue werfen wollten. Doch andere, deren Zahl anwuchs, verhielten sich wie der Alte Mann, standen regungslos, blickten gen Palast des Imperators, unter ihnen auffallend vieler jener Gladiatoren, die sonst in der Arena aufzutreten pflegten...<br />
<br />
Einer der jüngeren Stadtwächter wandte sich mit gerunzelter Stirn an den älteren unter seinen Kameraden: "Sag mal, Dekurio, sollten wir langsam nicht mal etwas unternehmen? Diesen Tattergreis sollten wir festnehmen!" Der Dekurio verschluckte sich an dem köstlichen Wein, an dem gerade genippt hatte, als der Hustenanfall verebbte, herrschte er seinen Untergebenen an: "Dir hat wohl der Imperator ins Gehirn geschissen! Wieso bei allen Göttern glaubst Du eigentlich, dass Dir es gelingen würde, den Alten festzunehmen... sofern Du mir zuvor auch noch 'ne Begründung liefern könntest, die mir einleuchtet!" Der Jüngere lief rot an: "Dekurio, dieser Tattergreis fällt um, wenn ich dem einen Stoss versetze!" "Aha... Du erinnerst Dich an den Gladiator, den der Alte gestern verscheuchte, als wäre dieser nur ein lästiger streunender Köter?" "Ähm... Dekurio, der Alte hat vermutlich den Hünen angefleht, ihm nichts anzutun, weil er so alt und gebrechlich...?"<br />
<br />
Der Dekurio musterte seinen Untergebenen von oben bis unten, seufzte resigniert: "Du hat doch Augen im Kopf, oder? Dann solltest Du die auch benutzen. Vermutlich wäre Dir nämlich aufgefallen, dass der Gesichtsausdruck des Hünen, als dieser zurückwich, voller Entsetzen und Angst war. Dir wäre ebenso aufgefallen, dass sich hier immer mehr Gladiatoren aus der Arena versammeln, in deren Gesichtern sich, wenn sie den Alten verstohlen mustern, eine Ehrfurcht abzeichnet, die dem Imperator, sollte er seinen parfümierten Allerwertesten mal hierher bewegen, ganz gewiss nicht zuteil werden wird!"<br />
<br />
Jetzt galt der Blick des Dekurio seinen beiden Untergebenen: "Ich weiss nicht, wer diese Alte Mann ist. Während ihr beiden Vollidioten mit euren schmucken Uniformen versucht, Tavernendirnen zu beeindrucken, habe ich versucht, etwas in Erfahrung zu bringen. Ich bin auf eine Mauer des Schweigens gestossen! Ich verwette meinen Arsch, dass dieser Alte unter den Gladiatoren bekannt ist, und sogar die Älteren unter den Einwohnern Roms sich an diesen erinnern!"<br />
<br />
Zwanzig Jahre hatte er in der Legion gedient, hatte sich erhofft, in der Stadtwache danach einen geruhsamen Dienst bis zum Ende seiner Tage verbringen zu können. Doch nun zog ein Sturm am Horizont auf, das sagte ihm seine Erfahrung. Noch stand der Alte Mann regungslos auf dem Platz, doch wenn dieser seine Stimme zu erheben gedachte, sollte er möglichst nicht mehr anwesend sein. Er wandte sich an seine Untergebenen: "Ok, Leute, es ist Zeit, Urlaub einzureichen. Habe gerade erfahren, dass meine Mutter gestorben ist, muss zu ihrer Beerdigung nach... Ägypten, das ist sicher weit entfernt genug!"<br />
<br />
Der andere seiner Untergebenen meldete sich zu Wort: "Ähm, Dekurio, meine Mutter lebt noch und ist bei bester Gesundheit!" Der Dekurio hatte sich schon zum Gehen abgewandt, erwiderte kurz angebunden: "Entweder gehst Du auf die Beerdigung Deiner noch lebenden Mutter, oder diese wird an der Deinigen teilnehmen müssen!"<br />
<br />
Ein leises Murmeln erklang vom Platze her, aus Hunderten von Kehlen, in unnachahmlicher Synchronisation, mit einem Klang, der dem Dekurio sich sträubende Nackenhaare bescherte...<br />
<br />
<center><span style="color: darkred;" class="mycode_color">Ave Imperator, Wir, die dem Tode geweiht sind, begrüssen Dich...!</strong></span><br />
<br />
Der Dekurio glaubte, den unausgesprochenen Unterton erkannt zu haben, murmelte lautlos das Unausgesprochene, das herauszuhören war <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">..., der den Tode mehr als nur verdient hat!</span>. Auf dem Platz herrschte wieder Schweigen, dass sich auszubreiten schien!<br />
<br />
Der Dekurio rannte, so schnell, wie er vermochte. Seine beiden Untergebenen folgten, das war deutlich zu hören. Die Grünschnäbel hatten es wohl endlich begriffen... lieber ein lebender Feigling als ein toter Held!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Rande des grössten Platzes jenes Viertels von Roms, dass die Gladiatoren als das ihrige betrachteten, hatten es sich drei Mitglieder der Stadtwache an einem der zahlreich Essensstände bequem gemacht. Selbst der penibelste Zenturio hätten an den Uniformen und Haltung der beiden Jüngeren nur schwerlich etwas zu beanstanden gehabt, ein sicheres Anzeichen, dass diese beiden Stadtwächter in der Wache Neulinge sein mussten. Der dritte dagegen, im Alter seine beiden Kameraden um mindestens zwanzig Lenze voraus, hätte mit seinem Äusseren bei einem Appell einem Zenturio einen Schreikrampf beschert.<br />
<br />
Das Interesse der drei galt einem alten Mann, der im Zentrum des Platzes stand, still, starr regungslos. Bekleidet war dieser mit einer schmutzig- grauen Robe, das Haar verfilzt, vollkommen weiss. Von Gestalt her wirkte der Alte hager und sehnig, sie schätzten sein Alter auf mindestens siebzig Jahre. Der Blick des Alten war auf den Hügel des Palatin gerichtet, auf jene Stelle, an der des Imperators prunkvoller Palast sich erhob.<br />
<br />
Der alte Mann erschien mit dem Aufgang der Sonne auf dem Platz, mit Sonnenuntergang verschwand er. Niemand schien zu wissen, woher dieser kam und wohin er entschwand, doch Tag für Tag war er erschienen, zum ersten Mal an dem Tage, als der Imperator dem Volk von Rom seine das Imperium erschütternden Entscheidungen verkünden liess. Und seitdem an jedem Tage, der diesem Tag gefolgt war. Der alte Mann sprach nicht, regungslos blickte er auf den Palatin gen des Imperators Palast.<br />
<br />
Manch ein Vorübergehender sprach den Alten Mann an, doch dieser reagierte nicht, verharrte weiter stumm und regungslos wie eine Statue. Am gestrigen Tage hatte ein hünenhafter Gladiator, vermutlich einer der Kämpen aus der Arena, in der Schulterbreite den Alten um das Zweifache übertreffend, diesen an Grösse um drei Kopflängen überragend, sich mit genüsslich provozierenden Lächeln vor diesem aufgebaut. Der alte Mann hatte sich nicht geregt, aber zum ersten Male etwas gemurmelt, die Worte vermochten die drei Stadtwächter nicht zu verstehen. Der Hüne war zurückgewichen, gab den Blick auf Palatin wieder frei.<br />
<br />
Immer mehr Einwohner Roms kamen im Verlauf der Tage auf den Platz. Manche unter diesen waren wohl Neugierige, die einen Blick auf diese menschliche Statue werfen wollten. Doch andere, deren Zahl anwuchs, verhielten sich wie der Alte Mann, standen regungslos, blickten gen Palast des Imperators, unter ihnen auffallend vieler jener Gladiatoren, die sonst in der Arena aufzutreten pflegten...<br />
<br />
Einer der jüngeren Stadtwächter wandte sich mit gerunzelter Stirn an den älteren unter seinen Kameraden: "Sag mal, Dekurio, sollten wir langsam nicht mal etwas unternehmen? Diesen Tattergreis sollten wir festnehmen!" Der Dekurio verschluckte sich an dem köstlichen Wein, an dem gerade genippt hatte, als der Hustenanfall verebbte, herrschte er seinen Untergebenen an: "Dir hat wohl der Imperator ins Gehirn geschissen! Wieso bei allen Göttern glaubst Du eigentlich, dass Dir es gelingen würde, den Alten festzunehmen... sofern Du mir zuvor auch noch 'ne Begründung liefern könntest, die mir einleuchtet!" Der Jüngere lief rot an: "Dekurio, dieser Tattergreis fällt um, wenn ich dem einen Stoss versetze!" "Aha... Du erinnerst Dich an den Gladiator, den der Alte gestern verscheuchte, als wäre dieser nur ein lästiger streunender Köter?" "Ähm... Dekurio, der Alte hat vermutlich den Hünen angefleht, ihm nichts anzutun, weil er so alt und gebrechlich...?"<br />
<br />
Der Dekurio musterte seinen Untergebenen von oben bis unten, seufzte resigniert: "Du hat doch Augen im Kopf, oder? Dann solltest Du die auch benutzen. Vermutlich wäre Dir nämlich aufgefallen, dass der Gesichtsausdruck des Hünen, als dieser zurückwich, voller Entsetzen und Angst war. Dir wäre ebenso aufgefallen, dass sich hier immer mehr Gladiatoren aus der Arena versammeln, in deren Gesichtern sich, wenn sie den Alten verstohlen mustern, eine Ehrfurcht abzeichnet, die dem Imperator, sollte er seinen parfümierten Allerwertesten mal hierher bewegen, ganz gewiss nicht zuteil werden wird!"<br />
<br />
Jetzt galt der Blick des Dekurio seinen beiden Untergebenen: "Ich weiss nicht, wer diese Alte Mann ist. Während ihr beiden Vollidioten mit euren schmucken Uniformen versucht, Tavernendirnen zu beeindrucken, habe ich versucht, etwas in Erfahrung zu bringen. Ich bin auf eine Mauer des Schweigens gestossen! Ich verwette meinen Arsch, dass dieser Alte unter den Gladiatoren bekannt ist, und sogar die Älteren unter den Einwohnern Roms sich an diesen erinnern!"<br />
<br />
Zwanzig Jahre hatte er in der Legion gedient, hatte sich erhofft, in der Stadtwache danach einen geruhsamen Dienst bis zum Ende seiner Tage verbringen zu können. Doch nun zog ein Sturm am Horizont auf, das sagte ihm seine Erfahrung. Noch stand der Alte Mann regungslos auf dem Platz, doch wenn dieser seine Stimme zu erheben gedachte, sollte er möglichst nicht mehr anwesend sein. Er wandte sich an seine Untergebenen: "Ok, Leute, es ist Zeit, Urlaub einzureichen. Habe gerade erfahren, dass meine Mutter gestorben ist, muss zu ihrer Beerdigung nach... Ägypten, das ist sicher weit entfernt genug!"<br />
<br />
Der andere seiner Untergebenen meldete sich zu Wort: "Ähm, Dekurio, meine Mutter lebt noch und ist bei bester Gesundheit!" Der Dekurio hatte sich schon zum Gehen abgewandt, erwiderte kurz angebunden: "Entweder gehst Du auf die Beerdigung Deiner noch lebenden Mutter, oder diese wird an der Deinigen teilnehmen müssen!"<br />
<br />
Ein leises Murmeln erklang vom Platze her, aus Hunderten von Kehlen, in unnachahmlicher Synchronisation, mit einem Klang, der dem Dekurio sich sträubende Nackenhaare bescherte...<br />
<br />
<center><span style="color: darkred;" class="mycode_color">Ave Imperator, Wir, die dem Tode geweiht sind, begrüssen Dich...!</strong></span><br />
<br />
Der Dekurio glaubte, den unausgesprochenen Unterton erkannt zu haben, murmelte lautlos das Unausgesprochene, das herauszuhören war <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">..., der den Tode mehr als nur verdient hat!</span>. Auf dem Platz herrschte wieder Schweigen, dass sich auszubreiten schien!<br />
<br />
Der Dekurio rannte, so schnell, wie er vermochte. Seine beiden Untergebenen folgten, das war deutlich zu hören. Die Grünschnäbel hatten es wohl endlich begriffen... lieber ein lebender Feigling als ein toter Held!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Geheimbund der Senatoren]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9606.html</link>
			<pubDate>Wed, 16 Oct 2013 21:56:39 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9606.html</guid>
			<description><![CDATA[Vor einigen Monaten im Badehaus <br />
<br />
Kurz war er abgelenkt von seinen Gedanken, als die zwei wunderhübschen Sklavinnen auf ihn zukamen. Beide eine wohlwollende Figur, um ihre Hüften ein Hauch von Seide, die sich sanft um ihre Figur schmiegte. Lange dunkelbraune schlanke Beine, die kein Ende zu nehmen schienen. <br />
Ein knappes Tuch bedeckte ihre Brüste, ließen jedoch genug Einblick, um der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.<br />
Nur zu gern ließ der Tribun sich von der einen Schönheit seinen Kelch Wein erneut füllen und von der anderen nahm er ein paar Trauben aus der Schale. Seine Gedanken wanderten in eine ganz andere Richtung als vorher und erst das Gelächter seine Freundes holt ihn wieder zurück in die Halle des Badehauses. Er warf seinem Freund einen bösen Blick zu und machte eine abwehrende Handbewegung:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Sei still, Quintus Ligarius, ich weiß, was in Deinem Kopfe vor sich geht, ich will das jetzt nicht hören.“</span><br />
Quintus blickte den Tribun mit einem breiten Grinsen an und klatschte einer dieser Schönheiten auf den Hintern.<br />
„Dann mal ab, der Herr Tribun möchte wohl heute nicht abgelenkt werden...“<br />
<br />
Im Gegenteil, zu gern würde er, Aquila, sich von den beiden Damen ablenken lassen, aber es gab Wichtigeres zu tun, als sich zu vergnügen und sein Blick wurde ernst, als er zu Quintus sprach:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Was hattest Du nun eben gesagt, wann kommt der große Cäsar zurück von seinem neuesten Schlachtfeld? Bis wann müssen die Vorbereitungen für seinen triumphalen Einzug in Rom fertig sein?“</span><br />
Das Wort „triumphal“ verächtlicher auszudrücken, als Aquila es gerade getan hatte, wäre eine Herausforderung, der wohl niemand gewachsen sein würde.<br />
Quintus erhob beschwichtigend seine Hand und bat den Volkstribun um mehr Vorsicht.<br />
„Es weiß schon ganz Rom, dass Du im Zwist mit dem Imperator stehst, aber es muss ja nicht so offensichtlich gezeigt werden“, zischte er seinem Freund zu und nippte langsam an seinem Weinkelch.<br />
„Wir haben noch vier Wochen Zeit, seinen Triumphzug vorzubereiten, so lange wird er noch unterwegs sein, berichteten mir seine Boten, die er vorausgeschickt hatte, um seinen Sieg zu verkünden.“<br />
<br />
Quintus machte es sich auf seiner Liege bequem, schnippte kurz mit den Fingern und schon kam eine Bedienstete, die ihm den Nacken und Rücken massierte. Aquila sprang auf und lief mit großen Schritten vor seiner Liege hin und her.<br />
„Wie kannst Du nur so ruhig daliegen, Quintus!“, sprach er aufgeregt zu seinem Freund.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Das Volk hungert, das Volk hat keine Arbeit, es hat kein Geld, doch die Steuern werden immer weiter angehoben. Das Volk wird immer unruhiger, man spürt es täglich und was machen wir? Geben noch mehr Gold aus für einen Triumphzug, den außer dem Imperator keiner sehen will. Und trotzdem müssen die Bürger Roms an dem Tag am Rande stehen und ihm, dem großen Imperator und Kriegsherrn zujubeln! Was für eine Farce!“</span><br />
<br />
Quintus wusste, dass sein Freund Recht hatte und er wusste auch, dass etwas unternommen werden musste. Allerdings war er kein Freund davon, seine Gedanken in einem Badehaus preis geben zu müssen.<br />
<br />
„Lucius, nächste Woche haben wir Versammlung, lass uns dort alles weitere besprechen. Wir werden eine Lösung finden, glaube mir.“<br />
Mit diesen Worten drehte er sich um und all seine Sinne waren auf das Mädchen gerichtet, dass ihm mit einem Lächeln im Gesicht anfing, seine Brust zu massieren.<br />
<br />
Aquila wandte sich von seinem Freund ab und verließ schnellen Schrittes das Badehaus, um zu seiner Residenz zurückzukehren.<br />
Ja, es musste etwas getan werden, es musste!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor einigen Monaten im Badehaus <br />
<br />
Kurz war er abgelenkt von seinen Gedanken, als die zwei wunderhübschen Sklavinnen auf ihn zukamen. Beide eine wohlwollende Figur, um ihre Hüften ein Hauch von Seide, die sich sanft um ihre Figur schmiegte. Lange dunkelbraune schlanke Beine, die kein Ende zu nehmen schienen. <br />
Ein knappes Tuch bedeckte ihre Brüste, ließen jedoch genug Einblick, um der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.<br />
Nur zu gern ließ der Tribun sich von der einen Schönheit seinen Kelch Wein erneut füllen und von der anderen nahm er ein paar Trauben aus der Schale. Seine Gedanken wanderten in eine ganz andere Richtung als vorher und erst das Gelächter seine Freundes holt ihn wieder zurück in die Halle des Badehauses. Er warf seinem Freund einen bösen Blick zu und machte eine abwehrende Handbewegung:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Sei still, Quintus Ligarius, ich weiß, was in Deinem Kopfe vor sich geht, ich will das jetzt nicht hören.“</span><br />
Quintus blickte den Tribun mit einem breiten Grinsen an und klatschte einer dieser Schönheiten auf den Hintern.<br />
„Dann mal ab, der Herr Tribun möchte wohl heute nicht abgelenkt werden...“<br />
<br />
Im Gegenteil, zu gern würde er, Aquila, sich von den beiden Damen ablenken lassen, aber es gab Wichtigeres zu tun, als sich zu vergnügen und sein Blick wurde ernst, als er zu Quintus sprach:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Was hattest Du nun eben gesagt, wann kommt der große Cäsar zurück von seinem neuesten Schlachtfeld? Bis wann müssen die Vorbereitungen für seinen triumphalen Einzug in Rom fertig sein?“</span><br />
Das Wort „triumphal“ verächtlicher auszudrücken, als Aquila es gerade getan hatte, wäre eine Herausforderung, der wohl niemand gewachsen sein würde.<br />
Quintus erhob beschwichtigend seine Hand und bat den Volkstribun um mehr Vorsicht.<br />
„Es weiß schon ganz Rom, dass Du im Zwist mit dem Imperator stehst, aber es muss ja nicht so offensichtlich gezeigt werden“, zischte er seinem Freund zu und nippte langsam an seinem Weinkelch.<br />
„Wir haben noch vier Wochen Zeit, seinen Triumphzug vorzubereiten, so lange wird er noch unterwegs sein, berichteten mir seine Boten, die er vorausgeschickt hatte, um seinen Sieg zu verkünden.“<br />
<br />
Quintus machte es sich auf seiner Liege bequem, schnippte kurz mit den Fingern und schon kam eine Bedienstete, die ihm den Nacken und Rücken massierte. Aquila sprang auf und lief mit großen Schritten vor seiner Liege hin und her.<br />
„Wie kannst Du nur so ruhig daliegen, Quintus!“, sprach er aufgeregt zu seinem Freund.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Das Volk hungert, das Volk hat keine Arbeit, es hat kein Geld, doch die Steuern werden immer weiter angehoben. Das Volk wird immer unruhiger, man spürt es täglich und was machen wir? Geben noch mehr Gold aus für einen Triumphzug, den außer dem Imperator keiner sehen will. Und trotzdem müssen die Bürger Roms an dem Tag am Rande stehen und ihm, dem großen Imperator und Kriegsherrn zujubeln! Was für eine Farce!“</span><br />
<br />
Quintus wusste, dass sein Freund Recht hatte und er wusste auch, dass etwas unternommen werden musste. Allerdings war er kein Freund davon, seine Gedanken in einem Badehaus preis geben zu müssen.<br />
<br />
„Lucius, nächste Woche haben wir Versammlung, lass uns dort alles weitere besprechen. Wir werden eine Lösung finden, glaube mir.“<br />
Mit diesen Worten drehte er sich um und all seine Sinne waren auf das Mädchen gerichtet, dass ihm mit einem Lächeln im Gesicht anfing, seine Brust zu massieren.<br />
<br />
Aquila wandte sich von seinem Freund ab und verließ schnellen Schrittes das Badehaus, um zu seiner Residenz zurückzukehren.<br />
Ja, es musste etwas getan werden, es musste!!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Schäfer des Chaos]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9579.html</link>
			<pubDate>Sun, 13 Oct 2013 02:26:23 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9579.html</guid>
			<description><![CDATA[Schreie gellten durch die Nacht. Andreus drückte sich an die Mauern des Hauses hinter ihm. Die ganze Stadt war in Aufruhr. Er hörte es. Sah es. Und spürte es. Diesen Zorn. Diese Wut, die die Bürger von Rom so lange mit sich herumgetragen hatten. Und den er hatte kommen sehen. Seit Wochen schon.<br />
<br />
Immer mehr drückte sich Andreus an die Mauer. Sie war noch warm. Die Steine strahlten selbst jetzt, kurz nach Mitternacht, noch die Hitze des Tages aus. Wie eine Glocke hing sie über der Stadt, peitschte die Stimmung in den Straßen noch mehr an und trieb die Menschen in einen Wahnsinn aus Blut und Tod.<br />
<br />
Schweiß stand auf der Stirn von Andreus. Eine Mischung aus Ausdünstung und Angst, die an ihm haftete wie Harz an einer Amphore. Der Patriarch begann zu zittern. Seine Hände krallten sich in das raue Mauerwerk hinter ihm. Er spürte nicht, wie seine Haut von dem rauen Mauerwerk aufgerissen wurde. Oder wie ihm der Schweiß den Rücken hinablief. Alle seine Sinne waren auf die Stimmung innerhalb Roms gerichet.<br />
<br />
Wieder schrie ein Mensch. Im nächsten Moment hörte Andreus Sandalen auf dem Pflaster heraneilen. Das leise Klatschen, wenn die Sohlen das Pflaster berührten, näherte sich ihm unaufhörlich. Bis es nur noch wenige Schritte von ihm entfernt war.<br />
<br />
Andreus starrte in die Dunkelheit.<br />
<br />
Um die Ecke des Hauses eilte eine Frau. Ihre Haare waren aufgelöst, ihre Tunika an den Schultern verrutscht. Beinahe wäre sie mit Andreus zusammengestoßen, erst im letzten Augenblick stoppte sie ihren Lauf. Einen Moment lang blieb ihr wirrer, von Angst gezeichneter Blick an dem Patrizier hängen. Dann keuchte sie tief auf, drehte sich um und nahm ihre Flucht durch die Gasse wieder auf. Erst da löste sich die innere Starre von Andreus. Sie fiel von ihm ab wie ein steifes Kleid und er trat aus dem Schatten des Hauses, um den Imperator zu warnen.<br />
<br />
Sein Weg führte ihn über den Tiber. Das schwarze Wasser des Flusses floss ruhig und träge unter der steinernen Brücke hindurch. Der vertraute Geruch nach Fäulnis und Abwasser hing über ihm, aufgestaut von der Hitze der Nacht. Aber hier, auf der Via Aurelia, fühlte sich Andreus sicher. In der Masse der Flüchtenden und denen, die über den Fluss drängten, hoffte er nicht weiter aufzufallen. Leicht vorne über gebeugt, eilte Andreus so über die Brücke. Bis eine Unregelmäßigkeit auf der Oberfläche des Wassers seine Aufmerksamkeit auf sich zog.<br />
<br />
Trotz der Hitze der Nacht lief ein Schaudern über den Rücken des Patriziers. Er wusste, was dies zu bedeuten hatte. Und obwohl er sich bereits sicher war, beugte er sich über die Brüstung, um seinen Verdacht bestätigt zu wissen. Ein Körper glitt unter dem Brückenbogen vorbei. Der Mond beschien ein fahles Gesicht. Dann schimmerte ein heller Lendenschurz kurz im Wasser auf. Ein Sklave nur. Aber auch ein Mensch. Ein Opfer der beginnenden Revolution. Neue Schweißperlen traten auf Andreus Stirn. Die Hände auf die Brüstung gestürzt, blickte er dem Toten nach. Beobachtete, wie er an dem steinernen Bogen hängen blieb, bis ihn die Strömung erfasste und mit in die Tiefe zog. Leises Gurgeln folgte ihm.<br />
<br />
Andreus wandte sich ab. Da erregte eine weitere Bewegung stromaufwärts zum zweiten Mal seine Aufmerksamkeit. Aus den Fluten des Tibers stieg ein neuer Körper, der Kleidung nach eine Frau. Ihr folgte ein weiterer und diesem wieder einer. Ein Toter nach dem anderen erschien in seinem Blickfeld. Sie folgten der Strömung unter der Brücke hindurch, wie Fische auf dem Weg ins Meer.<br />
<br />
Andreus schloss die Augen. Wochenlang hatte er dem Imperator zum Handeln genötigt. Jetzt war es zu spät. Das Morden hatte begonnen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Schreie gellten durch die Nacht. Andreus drückte sich an die Mauern des Hauses hinter ihm. Die ganze Stadt war in Aufruhr. Er hörte es. Sah es. Und spürte es. Diesen Zorn. Diese Wut, die die Bürger von Rom so lange mit sich herumgetragen hatten. Und den er hatte kommen sehen. Seit Wochen schon.<br />
<br />
Immer mehr drückte sich Andreus an die Mauer. Sie war noch warm. Die Steine strahlten selbst jetzt, kurz nach Mitternacht, noch die Hitze des Tages aus. Wie eine Glocke hing sie über der Stadt, peitschte die Stimmung in den Straßen noch mehr an und trieb die Menschen in einen Wahnsinn aus Blut und Tod.<br />
<br />
Schweiß stand auf der Stirn von Andreus. Eine Mischung aus Ausdünstung und Angst, die an ihm haftete wie Harz an einer Amphore. Der Patriarch begann zu zittern. Seine Hände krallten sich in das raue Mauerwerk hinter ihm. Er spürte nicht, wie seine Haut von dem rauen Mauerwerk aufgerissen wurde. Oder wie ihm der Schweiß den Rücken hinablief. Alle seine Sinne waren auf die Stimmung innerhalb Roms gerichet.<br />
<br />
Wieder schrie ein Mensch. Im nächsten Moment hörte Andreus Sandalen auf dem Pflaster heraneilen. Das leise Klatschen, wenn die Sohlen das Pflaster berührten, näherte sich ihm unaufhörlich. Bis es nur noch wenige Schritte von ihm entfernt war.<br />
<br />
Andreus starrte in die Dunkelheit.<br />
<br />
Um die Ecke des Hauses eilte eine Frau. Ihre Haare waren aufgelöst, ihre Tunika an den Schultern verrutscht. Beinahe wäre sie mit Andreus zusammengestoßen, erst im letzten Augenblick stoppte sie ihren Lauf. Einen Moment lang blieb ihr wirrer, von Angst gezeichneter Blick an dem Patrizier hängen. Dann keuchte sie tief auf, drehte sich um und nahm ihre Flucht durch die Gasse wieder auf. Erst da löste sich die innere Starre von Andreus. Sie fiel von ihm ab wie ein steifes Kleid und er trat aus dem Schatten des Hauses, um den Imperator zu warnen.<br />
<br />
Sein Weg führte ihn über den Tiber. Das schwarze Wasser des Flusses floss ruhig und träge unter der steinernen Brücke hindurch. Der vertraute Geruch nach Fäulnis und Abwasser hing über ihm, aufgestaut von der Hitze der Nacht. Aber hier, auf der Via Aurelia, fühlte sich Andreus sicher. In der Masse der Flüchtenden und denen, die über den Fluss drängten, hoffte er nicht weiter aufzufallen. Leicht vorne über gebeugt, eilte Andreus so über die Brücke. Bis eine Unregelmäßigkeit auf der Oberfläche des Wassers seine Aufmerksamkeit auf sich zog.<br />
<br />
Trotz der Hitze der Nacht lief ein Schaudern über den Rücken des Patriziers. Er wusste, was dies zu bedeuten hatte. Und obwohl er sich bereits sicher war, beugte er sich über die Brüstung, um seinen Verdacht bestätigt zu wissen. Ein Körper glitt unter dem Brückenbogen vorbei. Der Mond beschien ein fahles Gesicht. Dann schimmerte ein heller Lendenschurz kurz im Wasser auf. Ein Sklave nur. Aber auch ein Mensch. Ein Opfer der beginnenden Revolution. Neue Schweißperlen traten auf Andreus Stirn. Die Hände auf die Brüstung gestürzt, blickte er dem Toten nach. Beobachtete, wie er an dem steinernen Bogen hängen blieb, bis ihn die Strömung erfasste und mit in die Tiefe zog. Leises Gurgeln folgte ihm.<br />
<br />
Andreus wandte sich ab. Da erregte eine weitere Bewegung stromaufwärts zum zweiten Mal seine Aufmerksamkeit. Aus den Fluten des Tibers stieg ein neuer Körper, der Kleidung nach eine Frau. Ihr folgte ein weiterer und diesem wieder einer. Ein Toter nach dem anderen erschien in seinem Blickfeld. Sie folgten der Strömung unter der Brücke hindurch, wie Fische auf dem Weg ins Meer.<br />
<br />
Andreus schloss die Augen. Wochenlang hatte er dem Imperator zum Handeln genötigt. Jetzt war es zu spät. Das Morden hatte begonnen....]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die bald endende ewige Schlacht]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9562.html</link>
			<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 20:31:32 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9562.html</guid>
			<description><![CDATA[Lange ist es her, dass butterfly in dieser Gegend war. Viele Erinnerungen kamen hoch, als sie gestern Abend die Nachricht bekam, dass die letzte Schlacht um Rom bevor steht.<br />
Sie überlegte nicht lange, machte sich auf den Weg, um genau bei dieser Schlacht dabei sein zu können.<br />
Bisher versperren ihr jedoch die Wächter den Zutritt zur Stadt.<br />
<br />
Vor den Toren jedoch läßt es sich am Besten an alte Zeiten zurück denken.<br />
Ihr fielen einige Namen ein, die ihr früher vertraut waren. Ihr fiel so manche Schlacht ein, die sie hinter sich gebracht hatte.<br />
Ihrer Bruderschaft hatte sie einst viel zu verdanken. Beide, die BdsL und butterfly, wurden geliebt und gehasst zugleich.<br />
Noch wußte die Elfe nicht, was genau sie erwarten würde, wenn sie die Arena und die alte Stadt betritt, sie war sich aber sicher, dass Nichts dazu führen würde, ihre innere Ruhe zu stören. <br />
<br />
Die Elfe auf Abwegen von einst, hat ihren Weg gefunden. Jahre hat es gedauert. Viel wurde erlebt, überlebt und wieder belebt. <br />
Die letzte Schlacht des Imperators muss sie jedoch miterleben, ehe sie ihren bisherigen Wegen wieder folgen kann. <br />
<br />
Die Sonne ist schon untergegangen, noch bevor butterfly weder Met noch Gespräch gefunden hat. <br />
Ob Freund oder Feind von einst ... butterfly steht vor den Toren und wartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Lange ist es her, dass butterfly in dieser Gegend war. Viele Erinnerungen kamen hoch, als sie gestern Abend die Nachricht bekam, dass die letzte Schlacht um Rom bevor steht.<br />
Sie überlegte nicht lange, machte sich auf den Weg, um genau bei dieser Schlacht dabei sein zu können.<br />
Bisher versperren ihr jedoch die Wächter den Zutritt zur Stadt.<br />
<br />
Vor den Toren jedoch läßt es sich am Besten an alte Zeiten zurück denken.<br />
Ihr fielen einige Namen ein, die ihr früher vertraut waren. Ihr fiel so manche Schlacht ein, die sie hinter sich gebracht hatte.<br />
Ihrer Bruderschaft hatte sie einst viel zu verdanken. Beide, die BdsL und butterfly, wurden geliebt und gehasst zugleich.<br />
Noch wußte die Elfe nicht, was genau sie erwarten würde, wenn sie die Arena und die alte Stadt betritt, sie war sich aber sicher, dass Nichts dazu führen würde, ihre innere Ruhe zu stören. <br />
<br />
Die Elfe auf Abwegen von einst, hat ihren Weg gefunden. Jahre hat es gedauert. Viel wurde erlebt, überlebt und wieder belebt. <br />
Die letzte Schlacht des Imperators muss sie jedoch miterleben, ehe sie ihren bisherigen Wegen wieder folgen kann. <br />
<br />
Die Sonne ist schon untergegangen, noch bevor butterfly weder Met noch Gespräch gefunden hat. <br />
Ob Freund oder Feind von einst ... butterfly steht vor den Toren und wartet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein unbekannter Reiter...?]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9340.html</link>
			<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 22:39:26 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9340.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Minas Bellorum. Wielange ist das jetzt bereit her?</span> Gedankenverloren starrte ein einsamer Reiter auf das große Tor direkt vor seiner Nase. Wobei Tor wohl ein wenig zu viel gesagt war, ein großer Haufen Rost und Schmutzt wäre wohl ehrlicher. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Viel zu lange und doch viel zu kurz...</span> Sachte glitt der Reiter mit seiner Hand über das alte Tor...<br />
<br />
Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass das Tor unter seiner Berührung nicht zusammenbrach, sondern sich nur (sehr) laut quietschend öffnen liess. Der Reiter wunderte sich dagegen nicht. Denn er sah vor seinen Augen ein anderes Tor... eine Erinnerung aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Gemächlich ritt er auf seinen Pferd durch die alten Straßen, immer wieder stoppend und auf irgendwelche verfallenen Häuser, wild gewachsene Sträucher oder total verstaubte Flächen schauen. Aber vor seinen Augen sah er nur Erinnerungen aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Er kam an eine größere Wasserfläche vorbei. Früher vermutlich mal ein Teich zum Baden gewesen, mit Holzstegen und Holzinseln. Von dem Holz ist nichts mehr zu sehen, verrottet. Die Übergänge von Land zu Wasser nun beherrscht von hohen Gräsern, Büschen und Sträuchern. Aber vor seinen Augen sah er nur Erinnerungen aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Ein altes Bergwerk. Früher einmal wurden dort Erze abgebaut. Inzwischen waren die Stollen zusammengebrochen oder geflutet. Zurück erobert von der Natur. Ein Betreten war nicht mehr möglich. Aber vor seinen Augen sah er nur Erinnerungen aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Ein altes Haus. Die Fassade steht noch halbwegs. Vom Rest des Hauses kann man das nicht wirklich mehr behaupten. Aber vor seinen Augen sah er nur... der Reiter schüttelte den Kopf. Nein, so konnte er nicht weitermachen. Es wurde Zeit, der Realität langsam ins Auge zu sehen. Sein Haus gab es nicht mehr. Das Bergwerk gab es nicht mehr. Den Rosenteich gab es nicht mehr. Minas Bellorum gab es nicht mehr. Den Orden der Rose...gab es nicht mehr. Mit gesenkten Kopf verließ der unbekannte Reiter die alte, eins ehrfürchtige Stadt wieder...<br />
<br />
Tage, eventuell auch ein paar Wochen, so sicher war der Reiter sich da nicht mehr, erreichte er Rom. Es war nicht unbedingt so, dass er ausgerechnet zu dieser Stadt wollte. Es war entweder zufällig oder unterbewusst. Aber was spielte das jetzt noch für eine Rolle?<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jetzt bin ich also tatsächlich wieder hier?</span> dachte er sich, während er vom Pferd abstieg. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jetzt bin ich schon solange unterwegs und hier...dann kann ich auch einen kleinen Abstecher in die Stadt machen.</span> Es mehr ein sich selbst überreden denn eine Feststellung. Laut seufzte er aus. <br />
<br />
Ob die Wachen ihn überhaupt reinlassen würden? Er war keine Gefahr, das war offensichtlich. Zwar trug er ein Schwert an der Hüfte, aber das war ebenso verrostet wie das Tor von Minas Bellorum. Nicht mal ein Brot konnte man damit mehr schneiden. Seine alte Rüstung sah nicht besser aus. Verschmutzt, verrostet, mehr auseinander gebrochen als noch zusammenhängend. Sein einst strahlend weißer Umhang braun und dunkel. Die rote Rose dadrauf schon lange verblasst. <br />
<br />
Er selbst sah nicht besser aus als seine Rüstung. Ein Bad schien er schon lange nicht mehr gesehen zu haben, genauso wenig einen Barbier. Sein Gesicht war voll von Haaren bedeckt, sein Bart eine beachtliche Größe erreicht.<br />
<br />
Noch einmal seufzend und sich selbst anspornen, ging er langsam mit seinen Pferd am Zügel Richtung Stadttor...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Minas Bellorum. Wielange ist das jetzt bereit her?</span> Gedankenverloren starrte ein einsamer Reiter auf das große Tor direkt vor seiner Nase. Wobei Tor wohl ein wenig zu viel gesagt war, ein großer Haufen Rost und Schmutzt wäre wohl ehrlicher. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Viel zu lange und doch viel zu kurz...</span> Sachte glitt der Reiter mit seiner Hand über das alte Tor...<br />
<br />
Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass das Tor unter seiner Berührung nicht zusammenbrach, sondern sich nur (sehr) laut quietschend öffnen liess. Der Reiter wunderte sich dagegen nicht. Denn er sah vor seinen Augen ein anderes Tor... eine Erinnerung aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Gemächlich ritt er auf seinen Pferd durch die alten Straßen, immer wieder stoppend und auf irgendwelche verfallenen Häuser, wild gewachsene Sträucher oder total verstaubte Flächen schauen. Aber vor seinen Augen sah er nur Erinnerungen aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Er kam an eine größere Wasserfläche vorbei. Früher vermutlich mal ein Teich zum Baden gewesen, mit Holzstegen und Holzinseln. Von dem Holz ist nichts mehr zu sehen, verrottet. Die Übergänge von Land zu Wasser nun beherrscht von hohen Gräsern, Büschen und Sträuchern. Aber vor seinen Augen sah er nur Erinnerungen aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Ein altes Bergwerk. Früher einmal wurden dort Erze abgebaut. Inzwischen waren die Stollen zusammengebrochen oder geflutet. Zurück erobert von der Natur. Ein Betreten war nicht mehr möglich. Aber vor seinen Augen sah er nur Erinnerungen aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Ein altes Haus. Die Fassade steht noch halbwegs. Vom Rest des Hauses kann man das nicht wirklich mehr behaupten. Aber vor seinen Augen sah er nur... der Reiter schüttelte den Kopf. Nein, so konnte er nicht weitermachen. Es wurde Zeit, der Realität langsam ins Auge zu sehen. Sein Haus gab es nicht mehr. Das Bergwerk gab es nicht mehr. Den Rosenteich gab es nicht mehr. Minas Bellorum gab es nicht mehr. Den Orden der Rose...gab es nicht mehr. Mit gesenkten Kopf verließ der unbekannte Reiter die alte, eins ehrfürchtige Stadt wieder...<br />
<br />
Tage, eventuell auch ein paar Wochen, so sicher war der Reiter sich da nicht mehr, erreichte er Rom. Es war nicht unbedingt so, dass er ausgerechnet zu dieser Stadt wollte. Es war entweder zufällig oder unterbewusst. Aber was spielte das jetzt noch für eine Rolle?<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jetzt bin ich also tatsächlich wieder hier?</span> dachte er sich, während er vom Pferd abstieg. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Jetzt bin ich schon solange unterwegs und hier...dann kann ich auch einen kleinen Abstecher in die Stadt machen.</span> Es mehr ein sich selbst überreden denn eine Feststellung. Laut seufzte er aus. <br />
<br />
Ob die Wachen ihn überhaupt reinlassen würden? Er war keine Gefahr, das war offensichtlich. Zwar trug er ein Schwert an der Hüfte, aber das war ebenso verrostet wie das Tor von Minas Bellorum. Nicht mal ein Brot konnte man damit mehr schneiden. Seine alte Rüstung sah nicht besser aus. Verschmutzt, verrostet, mehr auseinander gebrochen als noch zusammenhängend. Sein einst strahlend weißer Umhang braun und dunkel. Die rote Rose dadrauf schon lange verblasst. <br />
<br />
Er selbst sah nicht besser aus als seine Rüstung. Ein Bad schien er schon lange nicht mehr gesehen zu haben, genauso wenig einen Barbier. Sein Gesicht war voll von Haaren bedeckt, sein Bart eine beachtliche Größe erreicht.<br />
<br />
Noch einmal seufzend und sich selbst anspornen, ging er langsam mit seinen Pferd am Zügel Richtung Stadttor...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Erwachen]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-9298.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:35:19 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-9298.html</guid>
			<description><![CDATA[Staubig sind meine Kleider. Staubig von der Reise, die ich mir selbst auferlegt habe. "Wohin mich meine Füße tragen", das waren die Worte, die ich meinen Zieheltern gesagt hatte, auf die Frage, wohin ich wandern müsste. <br />
<br />
Ich war noch ein Kind, als sie mir sagten, dass ich von ihnen gefunden worden war. Als Baby, ausgesetzt, auf einer Bergstrasse. Dort lag das Bündel, welches mein Bett dargestellt hatte. Ich war wütend, wollte wissen, wie ein Mensch, wie eine Mutter, so herzlos sein konnte, dass sie ein hilfloses Wesen sich selbst überlies. Niemand konnte mir eine Antwort nennen. Niemand wollte meine Fragen lösen. Ich hatte einen Anhänger dabei. Meine Kleidung war damit verschlossen worden. Es war ein grünes Blatt, mit goldener Umrandung. Wen ich auch fragte, niemand konnte mir eine Antwort sagen. Keiner hatte es jemals gesehen, als käme es nicht aus dieser Welt, aus dieser Zeit. Je größer ich wurde, je drängender waren die Fragen, die sich tief in meine Seele bohrten und mit dem Erreichen des richtigen Alters, entschied ich mich loszulaufen. Ich wollte meinem Herz die Leitung schenken, es sollte mich dorthin bringen, wo ich meine Ahnen traf. Tagelang, Wochenlang war ich unterwegs, bis meine Augen in der Ferne die Stadt erblickten. Meine Eltern hatten mir schon früh gezeigt, welche Kräuter, welche Beeren ich essen konnte, wo ich Wasser fand, um in der Wildnis zu überleben. <br />
<br />
Ich taste nach dem Dolch, klopfe mir den Staub aus der Kleidung und drehe mir die Haare hoch und betrete die Stadt. Alles in ihr schreit das Leben heraus, überall wimmelt es von großen und kleinen Bewohnern und ich lage die Hand auf meinen kleinen Lederbeutel. Ich besitze keine großen Reichtümer, aber eine Nacht in einem Gasthof sollte doch finanzierbar sein. Eine warme Mahlzeit und ein Glas Wein ebenfalls. <br />
<br />
Ich betrete den Raum, mir stockt der Atem. Die Wärme, die Hitze schon eher treffen mich mit voller Wucht. Das Gemisch aus den Gerüchen breiten sich aus und ich entdecke einen Tisch, den ich ansteuere. Es sitzt bereits jemand daran, doch den freien Platz will ich mir zu eigen machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Staubig sind meine Kleider. Staubig von der Reise, die ich mir selbst auferlegt habe. "Wohin mich meine Füße tragen", das waren die Worte, die ich meinen Zieheltern gesagt hatte, auf die Frage, wohin ich wandern müsste. <br />
<br />
Ich war noch ein Kind, als sie mir sagten, dass ich von ihnen gefunden worden war. Als Baby, ausgesetzt, auf einer Bergstrasse. Dort lag das Bündel, welches mein Bett dargestellt hatte. Ich war wütend, wollte wissen, wie ein Mensch, wie eine Mutter, so herzlos sein konnte, dass sie ein hilfloses Wesen sich selbst überlies. Niemand konnte mir eine Antwort nennen. Niemand wollte meine Fragen lösen. Ich hatte einen Anhänger dabei. Meine Kleidung war damit verschlossen worden. Es war ein grünes Blatt, mit goldener Umrandung. Wen ich auch fragte, niemand konnte mir eine Antwort sagen. Keiner hatte es jemals gesehen, als käme es nicht aus dieser Welt, aus dieser Zeit. Je größer ich wurde, je drängender waren die Fragen, die sich tief in meine Seele bohrten und mit dem Erreichen des richtigen Alters, entschied ich mich loszulaufen. Ich wollte meinem Herz die Leitung schenken, es sollte mich dorthin bringen, wo ich meine Ahnen traf. Tagelang, Wochenlang war ich unterwegs, bis meine Augen in der Ferne die Stadt erblickten. Meine Eltern hatten mir schon früh gezeigt, welche Kräuter, welche Beeren ich essen konnte, wo ich Wasser fand, um in der Wildnis zu überleben. <br />
<br />
Ich taste nach dem Dolch, klopfe mir den Staub aus der Kleidung und drehe mir die Haare hoch und betrete die Stadt. Alles in ihr schreit das Leben heraus, überall wimmelt es von großen und kleinen Bewohnern und ich lage die Hand auf meinen kleinen Lederbeutel. Ich besitze keine großen Reichtümer, aber eine Nacht in einem Gasthof sollte doch finanzierbar sein. Eine warme Mahlzeit und ein Glas Wein ebenfalls. <br />
<br />
Ich betrete den Raum, mir stockt der Atem. Die Wärme, die Hitze schon eher treffen mich mit voller Wucht. Das Gemisch aus den Gerüchen breiten sich aus und ich entdecke einen Tisch, den ich ansteuere. Es sitzt bereits jemand daran, doch den freien Platz will ich mir zu eigen machen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Erinnerungen]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-8613.html</link>
			<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 01:55:43 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-8613.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wer sich berufen fühlt, kann gerne Teilnehmen</span></span><br />
<br />
Schwerfälliges Atmen, kurze, schlurfende Schritte zeichneten seinen Gang. Ein schier endloser Weg<br />
lag hinter ihm. Das selbe schien ihm noch vorweg zu liegen. Er hatte Länder, Städte und Meere gesehen.<br />
Auch wenn von ihnen nicht mehr viel übrig war.<br />
Er zerrte sich inzwischen nur noch von der einen ruinierten Taverne in die andere, in der man mehr Schaben<br />
als Gäste sehen konnte.<br />
<br />
Es war heiß geworden. Die Sonne schien ihm auf sein unbedecktes Haupt. Die Haare, seit dem Fall seines<br />
letzten Reiches keine Klinge mehr gesehen.<br />
<br />
Seinem Körper zierten Relikte aus längst vergangenen, untergegangen Zeiten. Sein linker Arm trug seit jeher<br />
eine schwere Last. Eine Last die er nicht vermag abzulegen. Ein Rundschild. Auf ihm die Zeichen der Pax Imperialis.<br />
Dessen Last begründete nicht nur die Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft.<br />
<br />
Seine Kleidung, zerfetzt und zerfleddert, bis auf eine Stelle, die er Sorgsam hütete.<br />
Eine Nadel an seinem Kranken, ein eingravierter Buchstabe zierte sie. T.<br />
Sein Schwert in der Scheide fasste er an dieses alte Relikt und rieb den Staub und den Sand von ihm herunter.<br />
<br />
Taktiker. Ein alter Freund, Weggefährte, Bruder auf dem Schlachtfeld. Lange ist ihre gemeinsame Zeit her.<br />
Was wohl aus ihm geworden ist?<br />
<br />
Er blickte auf, Richtung Sonne. Stieß seine Beine in den sandigen Boden und stapfte voran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: xx-small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wer sich berufen fühlt, kann gerne Teilnehmen</span></span><br />
<br />
Schwerfälliges Atmen, kurze, schlurfende Schritte zeichneten seinen Gang. Ein schier endloser Weg<br />
lag hinter ihm. Das selbe schien ihm noch vorweg zu liegen. Er hatte Länder, Städte und Meere gesehen.<br />
Auch wenn von ihnen nicht mehr viel übrig war.<br />
Er zerrte sich inzwischen nur noch von der einen ruinierten Taverne in die andere, in der man mehr Schaben<br />
als Gäste sehen konnte.<br />
<br />
Es war heiß geworden. Die Sonne schien ihm auf sein unbedecktes Haupt. Die Haare, seit dem Fall seines<br />
letzten Reiches keine Klinge mehr gesehen.<br />
<br />
Seinem Körper zierten Relikte aus längst vergangenen, untergegangen Zeiten. Sein linker Arm trug seit jeher<br />
eine schwere Last. Eine Last die er nicht vermag abzulegen. Ein Rundschild. Auf ihm die Zeichen der Pax Imperialis.<br />
Dessen Last begründete nicht nur die Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft.<br />
<br />
Seine Kleidung, zerfetzt und zerfleddert, bis auf eine Stelle, die er Sorgsam hütete.<br />
Eine Nadel an seinem Kranken, ein eingravierter Buchstabe zierte sie. T.<br />
Sein Schwert in der Scheide fasste er an dieses alte Relikt und rieb den Staub und den Sand von ihm herunter.<br />
<br />
Taktiker. Ein alter Freund, Weggefährte, Bruder auf dem Schlachtfeld. Lange ist ihre gemeinsame Zeit her.<br />
Was wohl aus ihm geworden ist?<br />
<br />
Er blickte auf, Richtung Sonne. Stieß seine Beine in den sandigen Boden und stapfte voran.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[RPG Accounts]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-8268.html</link>
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:36:50 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-8268.html</guid>
			<description><![CDATA[Salve geehrte SchreiberInnen.<br />
<br />
Ab sofort ist es möglich, dass ihr für eure RPG Charakter einen eigenen Forenaccount beantragen könnt. Bitte meldet euch hierzu in diesem Thread. Anzugeben sind bitte:<br />
<br />
- Name des Charakters (Der Account muss den Namen des Charakters haben)<br />
- E-Mail Adresse (Es muss eine andere E-Mail Adresse sein, als in Eurem normalen Forenaccount)<br />
<br />
Anschließend erhaltet ihr von uns ein Passwort.<br />
<br />
Diese Accounts haben nur Zugriff auf den RPG-Bereich. Es gelten auch hier die Bestimmungen und Regeln des The-Arena-Forums.<br />
<br />
Viel Spaß beim phantasieren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Salve geehrte SchreiberInnen.<br />
<br />
Ab sofort ist es möglich, dass ihr für eure RPG Charakter einen eigenen Forenaccount beantragen könnt. Bitte meldet euch hierzu in diesem Thread. Anzugeben sind bitte:<br />
<br />
- Name des Charakters (Der Account muss den Namen des Charakters haben)<br />
- E-Mail Adresse (Es muss eine andere E-Mail Adresse sein, als in Eurem normalen Forenaccount)<br />
<br />
Anschließend erhaltet ihr von uns ein Passwort.<br />
<br />
Diese Accounts haben nur Zugriff auf den RPG-Bereich. Es gelten auch hier die Bestimmungen und Regeln des The-Arena-Forums.<br />
<br />
Viel Spaß beim phantasieren!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lang ist es her.....]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-8167.html</link>
			<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 16:09:02 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-8167.html</guid>
			<description><![CDATA[Einige Winter- und Sommersonnenwenden war es her seit SirHenry freiwillig als Eremit durch die Lande streifte. <br />
Er trotze allen Witterungen und fand immer wieder Unterschlupf in Höhlen, Baumkronen oder manchmal auch bei dem einen oder anderen Bauern.<br />
<br />
Lang war die Zeit und diese Zeit sah man ihm auch an. Seine ohnehin markanten Gesichtszüge waren noch verstärkt worden durch die lange Zeit die er bei Wind und Wetter draußen verbracht hatte.<br />
<br />
Über einen langen Zeitraum quälten ihn die Gedanken an ehemalige Verbündete, Freunde aber auch an die ehemaligen Feinde.<br />
<br />
Wie mag es allen Mitstreitern aus der damaligen Zeit ergangen sein?<br />
<br />
Wie konnte er ins Reich zurückkehren ohne alte Feindschaften direkt wieder durch seine bloße Anwesenheit zu provozieren?<br />
<br />
Mit solchen Gedanken verflogen die Jahreszeiten und langsam reifte die Entscheidung dass  sich eine Antwort nur finden ließe, wenn er ins Reich zurückkehren würde.<br />
<br />
Langeüberlegte er und seine Wanderwege führten in Unerkannt durch alle Reiche. Er wich den Siedlungen alle aus, damit er nicht Gefahr lief, dass er erkannt wurde. <br />
Seine Kenntnisse von essbaren Kräutern und Pflanzen halfen ihm die Zeit zu überbrücken, wenn er mal nicht von seinem Jagdglück profitierte.<br />
<br />
Welche militärischen und politischen Bündnisse mittlerweile existierten waren ihm fremd – und es interessierte ihn auch nicht mehr sonderlich.<br />
<br />
Es war an der Zeit ins Reich zurück zu kehren – als einfacher Bürger der sein Leben in geordneten Bahnen weiterleben wollte – ohne ständige Existenzsorgen.<br />
<br />
Er entschloss sich nach Rom zu gehen und sich eine für ihn geeignete Allianz zu suchen in der er sein Tagwerk verrichten konnte und wo er sich einbringen konnte ohne weitere Ambitionen ausleben zu müssen.<br />
<br />
Einerseits hoffte er einige alten Freunde wieder zu treffen um mit denen ein Met in der nächsten Taverne zu trinken – aber auch einige seiner Feinde wieder zu sehen, denn stets war man sich mit Respekt begegnet auch wenn man sich bis aufs Blut bekämpft hat.<br />
<br />
Die Zeit würde zeigen wie sich die Zeit in Rom entwickeln würde und ob er bei seiner Suche nach einer Allianz erfolgreich sein würde….<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einige Winter- und Sommersonnenwenden war es her seit SirHenry freiwillig als Eremit durch die Lande streifte. <br />
Er trotze allen Witterungen und fand immer wieder Unterschlupf in Höhlen, Baumkronen oder manchmal auch bei dem einen oder anderen Bauern.<br />
<br />
Lang war die Zeit und diese Zeit sah man ihm auch an. Seine ohnehin markanten Gesichtszüge waren noch verstärkt worden durch die lange Zeit die er bei Wind und Wetter draußen verbracht hatte.<br />
<br />
Über einen langen Zeitraum quälten ihn die Gedanken an ehemalige Verbündete, Freunde aber auch an die ehemaligen Feinde.<br />
<br />
Wie mag es allen Mitstreitern aus der damaligen Zeit ergangen sein?<br />
<br />
Wie konnte er ins Reich zurückkehren ohne alte Feindschaften direkt wieder durch seine bloße Anwesenheit zu provozieren?<br />
<br />
Mit solchen Gedanken verflogen die Jahreszeiten und langsam reifte die Entscheidung dass  sich eine Antwort nur finden ließe, wenn er ins Reich zurückkehren würde.<br />
<br />
Langeüberlegte er und seine Wanderwege führten in Unerkannt durch alle Reiche. Er wich den Siedlungen alle aus, damit er nicht Gefahr lief, dass er erkannt wurde. <br />
Seine Kenntnisse von essbaren Kräutern und Pflanzen halfen ihm die Zeit zu überbrücken, wenn er mal nicht von seinem Jagdglück profitierte.<br />
<br />
Welche militärischen und politischen Bündnisse mittlerweile existierten waren ihm fremd – und es interessierte ihn auch nicht mehr sonderlich.<br />
<br />
Es war an der Zeit ins Reich zurück zu kehren – als einfacher Bürger der sein Leben in geordneten Bahnen weiterleben wollte – ohne ständige Existenzsorgen.<br />
<br />
Er entschloss sich nach Rom zu gehen und sich eine für ihn geeignete Allianz zu suchen in der er sein Tagwerk verrichten konnte und wo er sich einbringen konnte ohne weitere Ambitionen ausleben zu müssen.<br />
<br />
Einerseits hoffte er einige alten Freunde wieder zu treffen um mit denen ein Met in der nächsten Taverne zu trinken – aber auch einige seiner Feinde wieder zu sehen, denn stets war man sich mit Respekt begegnet auch wenn man sich bis aufs Blut bekämpft hat.<br />
<br />
Die Zeit würde zeigen wie sich die Zeit in Rom entwickeln würde und ob er bei seiner Suche nach einer Allianz erfolgreich sein würde….<br />
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Weg zurück..in die Zukunft]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-8124.html</link>
			<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 00:26:00 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-8124.html</guid>
			<description><![CDATA[Sein linkes Augenlid zuckte nervös, immer und immer wieder... er hatte seit Tagen nicht geschlafen, die Alpträume hatten ihn nicht geplagt – sie waren sein Herr geworden, einem Herr dem er sich nicht erwehren konnte. Sie kamen wie aus dem Nichts, zumindest versuchte er sich dies einzureden..doch tief in seinem Inneren war er sich stets bewusst, dass diese Zeit kommen würde..er hatte gewusst, dass er seine Ruhe noch nicht gefunden hatte. Tief in ihm loderte stets ein von Ehre, Mut und Liebe getriebenes Feuer. Ein Feuer das trotz seiner Einsamkeit niemals erlischen würde..egal wie sehr er es versuchte. Er hatte allem abgeschworen, nicht eine Nachricht hatte er gelesen..solange bis die Falken den Weg zu ihm nicht mehr fanden.<br />
Äußerlich war er am blutigen Kampf gegen Brüder und Schwester längst gebrochen, Verrat hatte ihn aufgefressen. Schon als junger Krieger zögerte er keinen Augenblick sich den feindlichen Linien als Erster zu stellen. Sein Leben und das seiner Männer ordnete er stets der Sache und der Allianz unter, zu jeder Zeit wäre er bereit gewesen auf dem Schlachtfeld der Ehre zu sterben. Hungersnöten, Krankheiten und feindlichen Übermächten hatte er stets getrotzt ohne jemals zu hadern und niemals war er vor dem Feind in die Knie gegangen. Und doch hatte er zu dem Zeitpunkt versagt, als einstige Waffenbrüder zu Feinden wurden...<br />
<br />
Tagelang zog er durch zerstörte und menschenleere Reiche, er hielt niemals Rast und fand keinen Schlaf. Weit entfernt und doch nah konnte er Schreie hören, er spürte förmlich den letzten, röchelnden Atemzug dieser Siedlungen...Ausgemerzt und kraftlos erreichte er die sagenumwobenen Hügel der großen Stadt, hinter denen sich die glorreichen und florierenden Reiche einst erstreckten. Er zog vorbei an den Schlachtfeldern, wo zur alten Zeit auf Hochglanz polierte Rüstungen berstend aufeinander krachten..vor Reichtum protzende Händler zogen einst diese nun trostlosen Wege entlang. Die große Stadt und das Forum waren voller Prunk und Trubel. Täglich trafen die Menschen auf dem Marktplatz und vor der Rostra  zusammen, Boten berichteten von den Geschehnissen aus den entlegensten Winkeln des Reiches. Und trotz der jahrelangen Kriege, dem Hass und der unzähligen Schlachten blühte zu dieser Zeit das Leben und der Wohlstand. <br />
<br />
Mit letzter Kraft schleppte sich Herger den Palatin, den ersten Berg der Stadt, hinunter. Orientierungslos und wie von einem fremden Wahn getrieben, konnte er die Realität nicht mehr von seinen Träumen unterscheiden. Wie lange seine Reise nun dauerte vermochte er längst nicht mehr zu sagen und auch der Grund für den Auszug aus seinem Exil war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise klar. Die düsteren Träume hatten ihm den Schlaf geraubt und die Raben hatten ihm Tag für Tag den Weg gewiesen..solange bis er diesen Marsch schließlich endlich angetreten war. Unvorbereitet und bis auf einen kleinen Dolch unbewaffnet war er die Reise in die Vergangenheit angetreten..sein Kopf pochte unerträglich und doch war er sich sicher: Dies war der Wille der Götter, dieser Weg würde ihn irgendwann auf das Schlachtfeld der Ehre zurückführen..es würde der Weg zu seiner letzten Ruhe sein, den Weg den er so lang gesucht hatte, den Weg seinem Versagen zu entfliehen und in das Reich der Götter einzuziehen um an der Tafel mit seinen Ahnen zu speisen...das Reich und die große Stadt dürfen nicht untergehen. Niemals..<br />
<br />
Die Menschen waren gleichgültig geworden...große Könige wurden gestürzt oder getötet, Truchsesse, Stammesführer und ehrlose Generäle führten einst mächtige Reiche ins Verderben und wirklich große und ehrbare Krieger wurden immer seltener. Das Reich und seine Menschen standen nun also scheinbar am großen Scheideweg der Geschichte..Besinnung auf die eigene Vergangenheit oder Untergang...überall im Reich herrschte Bürgerkrieg, längst gab es keine Gesinnungen mehr und niemand fühlte sich mehr irgendwelchen Werten verpflichtet. Gleichgültigkeit und Resignation machte sich breit, Willkür führte die letzten kleinen Armeen auf die Schlachtfelder..die verbliebenen Siedlungen wurden nicht mehr verteidigt und doch immer und immer wieder geplündert..aus allen Himmelsrichtungen und von den verschiedensten Armeen und Banden. Die Sitten waren verkommen und die Völker standen am Abgrund..jedes Einzelne von Ihnen. Wo waren die Diplomaten? Was war nur aus den großen Heerführern geworden, die diesen Irrsinn überlebt hatten? Quo vadis ihr Völker dieses Reiches?<br />
<br />
Für Herger gab es keinen Weg zurück. Der Regen hatte seinen dürftigen Umhang in einen triefenden Fetzen verwandelt und der Gestank des Todes und des Verderbens heftete ihm an, als er die verrottete Eingangstür der alten Taverne aufdrückte. Ein lebloses Knarzen bevor ihm das Innere des Hauses offenbart wurde..ein paar Gestalten saßen wie verstorbene Reliquien an ihren Tischen..allesamt mit sich selbst beschäftigt und allein, nicht an einem einzigen Tisch wurde zusammen gesessen und es wurde nicht gesprochen. Die Stille glich der eines verlassenen Schlachtfeldes mit dem einzigen Unterschied, dass die Leichen in dieser Taverne noch den Rauch ihrer Pfeife ausatmen konnten. <br />
Am Ende des Tresens loderte ein kleines Feuer in einem brüchigen Kamin. Herger schleppte sich wortlos zu dieser dürftigen Wärmequelle und gab dem teilnahmslosen Wirt zu verstehen, dass er wieder zu Kräften kommen musste. In einem kleinen Lederbeutel trug er einige Münzen bei sich..diese würden wohl für einen kräftigen Eintopf und einige Hörner Met genügen..längst war aus dem grauen Schleier über Rom, die tiefschwarze Nacht geworden..doch nicht ein einziger Stern war am Himmel zu erkennen..Nebel und die Rauchwolken der langsam niederbrennenden Siedlungen legten einen Vorhang über die Stadt.. Hergers Blick versteifte sich auf den letzten Holzscheit im Kamin..das Feuer loderte und es würde niemals erlischen. Erschöpft schloss er die Augen und versuchte sich zu konzentrieren... was konnte ein alter Krieger ausrichten? Würde er die Nacht in dieser Taverne überhaupt überleben? Wie würden sich die verbliebenen Menschen dieser einst großen und glorreichen Stadt entscheiden? Würde er jemals wieder auch nur mit einer einzigen Seele sprechen können? Das Reich und die große Stadt dürfen nicht untergehen. Niemals..<br />
<br />
[off] Ich habe noch keine Ahnung wo die Geschichte hinführen wird und soll..absolut jeder, der der Meinung ist, dass dieses Spiel leben sollte ist herzlich eingeladen mitzumachen..die Charaktere können noch ne Weile parallel laufen, sie können sich treffen und gemeinsam Abenteuer erleben, sie können über alte Zeiten plauden, sich duellieren oder diplomatische Gespräche aufnehmen und das RPG ingame übertragen und eine Allianz gründen die TA rettet ;) Ich bin für alles offen und jeder der Lust hat, irgendwas zu schreiben ist wie gesagt herzlich dazu eingeladen...egal wie lang oder wie oft...es gibt keine Regeln oder Vorgaben, einfach drauf los..dann kann man immernoch schaun was dabei rauskommt. Und wenn niemand will, schreib ich halt allein weiter...irgendwas wird sich schon ergeben..denn in düsteren Zeiten wie diesen sollte eines trotzdem sicher sein: Das Reich und die große Stadt dürfen nicht sterben..niemals ;) [on]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sein linkes Augenlid zuckte nervös, immer und immer wieder... er hatte seit Tagen nicht geschlafen, die Alpträume hatten ihn nicht geplagt – sie waren sein Herr geworden, einem Herr dem er sich nicht erwehren konnte. Sie kamen wie aus dem Nichts, zumindest versuchte er sich dies einzureden..doch tief in seinem Inneren war er sich stets bewusst, dass diese Zeit kommen würde..er hatte gewusst, dass er seine Ruhe noch nicht gefunden hatte. Tief in ihm loderte stets ein von Ehre, Mut und Liebe getriebenes Feuer. Ein Feuer das trotz seiner Einsamkeit niemals erlischen würde..egal wie sehr er es versuchte. Er hatte allem abgeschworen, nicht eine Nachricht hatte er gelesen..solange bis die Falken den Weg zu ihm nicht mehr fanden.<br />
Äußerlich war er am blutigen Kampf gegen Brüder und Schwester längst gebrochen, Verrat hatte ihn aufgefressen. Schon als junger Krieger zögerte er keinen Augenblick sich den feindlichen Linien als Erster zu stellen. Sein Leben und das seiner Männer ordnete er stets der Sache und der Allianz unter, zu jeder Zeit wäre er bereit gewesen auf dem Schlachtfeld der Ehre zu sterben. Hungersnöten, Krankheiten und feindlichen Übermächten hatte er stets getrotzt ohne jemals zu hadern und niemals war er vor dem Feind in die Knie gegangen. Und doch hatte er zu dem Zeitpunkt versagt, als einstige Waffenbrüder zu Feinden wurden...<br />
<br />
Tagelang zog er durch zerstörte und menschenleere Reiche, er hielt niemals Rast und fand keinen Schlaf. Weit entfernt und doch nah konnte er Schreie hören, er spürte förmlich den letzten, röchelnden Atemzug dieser Siedlungen...Ausgemerzt und kraftlos erreichte er die sagenumwobenen Hügel der großen Stadt, hinter denen sich die glorreichen und florierenden Reiche einst erstreckten. Er zog vorbei an den Schlachtfeldern, wo zur alten Zeit auf Hochglanz polierte Rüstungen berstend aufeinander krachten..vor Reichtum protzende Händler zogen einst diese nun trostlosen Wege entlang. Die große Stadt und das Forum waren voller Prunk und Trubel. Täglich trafen die Menschen auf dem Marktplatz und vor der Rostra  zusammen, Boten berichteten von den Geschehnissen aus den entlegensten Winkeln des Reiches. Und trotz der jahrelangen Kriege, dem Hass und der unzähligen Schlachten blühte zu dieser Zeit das Leben und der Wohlstand. <br />
<br />
Mit letzter Kraft schleppte sich Herger den Palatin, den ersten Berg der Stadt, hinunter. Orientierungslos und wie von einem fremden Wahn getrieben, konnte er die Realität nicht mehr von seinen Träumen unterscheiden. Wie lange seine Reise nun dauerte vermochte er längst nicht mehr zu sagen und auch der Grund für den Auszug aus seinem Exil war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise klar. Die düsteren Träume hatten ihm den Schlaf geraubt und die Raben hatten ihm Tag für Tag den Weg gewiesen..solange bis er diesen Marsch schließlich endlich angetreten war. Unvorbereitet und bis auf einen kleinen Dolch unbewaffnet war er die Reise in die Vergangenheit angetreten..sein Kopf pochte unerträglich und doch war er sich sicher: Dies war der Wille der Götter, dieser Weg würde ihn irgendwann auf das Schlachtfeld der Ehre zurückführen..es würde der Weg zu seiner letzten Ruhe sein, den Weg den er so lang gesucht hatte, den Weg seinem Versagen zu entfliehen und in das Reich der Götter einzuziehen um an der Tafel mit seinen Ahnen zu speisen...das Reich und die große Stadt dürfen nicht untergehen. Niemals..<br />
<br />
Die Menschen waren gleichgültig geworden...große Könige wurden gestürzt oder getötet, Truchsesse, Stammesführer und ehrlose Generäle führten einst mächtige Reiche ins Verderben und wirklich große und ehrbare Krieger wurden immer seltener. Das Reich und seine Menschen standen nun also scheinbar am großen Scheideweg der Geschichte..Besinnung auf die eigene Vergangenheit oder Untergang...überall im Reich herrschte Bürgerkrieg, längst gab es keine Gesinnungen mehr und niemand fühlte sich mehr irgendwelchen Werten verpflichtet. Gleichgültigkeit und Resignation machte sich breit, Willkür führte die letzten kleinen Armeen auf die Schlachtfelder..die verbliebenen Siedlungen wurden nicht mehr verteidigt und doch immer und immer wieder geplündert..aus allen Himmelsrichtungen und von den verschiedensten Armeen und Banden. Die Sitten waren verkommen und die Völker standen am Abgrund..jedes Einzelne von Ihnen. Wo waren die Diplomaten? Was war nur aus den großen Heerführern geworden, die diesen Irrsinn überlebt hatten? Quo vadis ihr Völker dieses Reiches?<br />
<br />
Für Herger gab es keinen Weg zurück. Der Regen hatte seinen dürftigen Umhang in einen triefenden Fetzen verwandelt und der Gestank des Todes und des Verderbens heftete ihm an, als er die verrottete Eingangstür der alten Taverne aufdrückte. Ein lebloses Knarzen bevor ihm das Innere des Hauses offenbart wurde..ein paar Gestalten saßen wie verstorbene Reliquien an ihren Tischen..allesamt mit sich selbst beschäftigt und allein, nicht an einem einzigen Tisch wurde zusammen gesessen und es wurde nicht gesprochen. Die Stille glich der eines verlassenen Schlachtfeldes mit dem einzigen Unterschied, dass die Leichen in dieser Taverne noch den Rauch ihrer Pfeife ausatmen konnten. <br />
Am Ende des Tresens loderte ein kleines Feuer in einem brüchigen Kamin. Herger schleppte sich wortlos zu dieser dürftigen Wärmequelle und gab dem teilnahmslosen Wirt zu verstehen, dass er wieder zu Kräften kommen musste. In einem kleinen Lederbeutel trug er einige Münzen bei sich..diese würden wohl für einen kräftigen Eintopf und einige Hörner Met genügen..längst war aus dem grauen Schleier über Rom, die tiefschwarze Nacht geworden..doch nicht ein einziger Stern war am Himmel zu erkennen..Nebel und die Rauchwolken der langsam niederbrennenden Siedlungen legten einen Vorhang über die Stadt.. Hergers Blick versteifte sich auf den letzten Holzscheit im Kamin..das Feuer loderte und es würde niemals erlischen. Erschöpft schloss er die Augen und versuchte sich zu konzentrieren... was konnte ein alter Krieger ausrichten? Würde er die Nacht in dieser Taverne überhaupt überleben? Wie würden sich die verbliebenen Menschen dieser einst großen und glorreichen Stadt entscheiden? Würde er jemals wieder auch nur mit einer einzigen Seele sprechen können? Das Reich und die große Stadt dürfen nicht untergehen. Niemals..<br />
<br />
[off] Ich habe noch keine Ahnung wo die Geschichte hinführen wird und soll..absolut jeder, der der Meinung ist, dass dieses Spiel leben sollte ist herzlich eingeladen mitzumachen..die Charaktere können noch ne Weile parallel laufen, sie können sich treffen und gemeinsam Abenteuer erleben, sie können über alte Zeiten plauden, sich duellieren oder diplomatische Gespräche aufnehmen und das RPG ingame übertragen und eine Allianz gründen die TA rettet ;) Ich bin für alles offen und jeder der Lust hat, irgendwas zu schreiben ist wie gesagt herzlich dazu eingeladen...egal wie lang oder wie oft...es gibt keine Regeln oder Vorgaben, einfach drauf los..dann kann man immernoch schaun was dabei rauskommt. Und wenn niemand will, schreib ich halt allein weiter...irgendwas wird sich schon ergeben..denn in düsteren Zeiten wie diesen sollte eines trotzdem sicher sein: Das Reich und die große Stadt dürfen nicht sterben..niemals ;) [on]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was wollt ihr dann?]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-2100.html</link>
			<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 14:16:49 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-2100.html</guid>
			<description><![CDATA[Ich werfe mal die Frage in die allgemeine Runde aller RPG-ler und RPG-Leser: Wollt ihr auch dieses Jahr einen Wettbewerb? Und wenn ja, welche Vorgaben hättet ihr denn da gerne? Welche Themen, welche Art, was für Szenarien...?<br />
<br />
<br />
Macht doch mal Vorschläge, bitte :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich werfe mal die Frage in die allgemeine Runde aller RPG-ler und RPG-Leser: Wollt ihr auch dieses Jahr einen Wettbewerb? Und wenn ja, welche Vorgaben hättet ihr denn da gerne? Welche Themen, welche Art, was für Szenarien...?<br />
<br />
<br />
Macht doch mal Vorschläge, bitte :)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vom Buch mit Inhalt]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-2638.html</link>
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:19:30 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-2638.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Nein, keinesfalls. Wenn du Blödsinn machen möchtest, dann alleine. Ich bin dafür zu alt.“</span><br />
<br />
Zu alt. Pah….<br />
Es schien, als ob jeder in ihrer Umgebung zu alt war. Der Wald vor Rom mit seinen dicken Bäumen, die kleinen Hütten, von denen so manche dem Verfall preisgegeben wurde und vor allem seine Bewohner. Dicke, behäbige Ehemalsrecken, allesamt. Wie die Zwerge, die lieber in Ruhe ihre Pfeife schmauchen wollten, oder Ritter, deren Schwerter vor sich hin rosteten. Ein Wikinger, der brummelnd in der Schmiede stand, Kriegerinnen, denen das Zipperlein plagte und einem Elf, den sie vor lauter Arbeit überhaupt nicht mehr zu Gesicht bekam. <br />
Dabei konnten sie abends am Lagerfeuer mächtige Geschichten erzählen. Von großen Recken, Nordmännern, Nordfrauen, Abenteuern, Festen – bei den Göttern, früher wäre wahrhaftig etwas los gewesen. Aber heute, und Aine konnte nur im Geiste mit dem Kopf schütteln, passierte rein gar nichts mehr. Heute drohten Rom und seine Provinzen in der Langeweile zu versinken. <br />
Mann, Scheiße, ja. Langweilig wars und Aine noch zu jung, um daran einzugehen wie viele andere vor ihr. Außerdem rollte das Blut bekannter Abenteurer in ihren Adern und wenn sie das nicht mal langsam auslebte, würde sie Amok begehen. Jawoll. Alles kurz und klein schlagen würde sie, den ganzen Wald und noch ein paar Häuser in Rom dazu.<br />
Den Anfang dafür hatte sie sogar bereits getan. Sie hatte eine Axt genommen und einige Bäume umgehauen. Aber das hatte ihr nicht gereicht, noch war zuviel Energie in ihr gewesen, weshalb sie aus den glatt gehauenen Stämmen anschließend ein Floß gebunden hatte. <br />
Es war ein gutes Floß, fünf Schritte lang, drei Schritt breit. Ein Zelt zum Schutz vor dem Regen war darauf, ein Ruder zum Steuern, eine lange Stange zum Staken und eine kurzer Mast im vorderen Bereich, an der eine Flagge wehte.<br />
Es war die Flagge von Silva Romae. Einst stolze und unabhängige Provinz, die die Wälder vor Rom beherrschten und von deren Glanz höchstens noch ein Abglanz bestand. Wie so manches hier…<br />
Aine spuckte ins Wasser. Ihre Spucke wurde von den Fluten verschluckt und wirbelte davon. Ihr und dem Floß voran, um vor noch vor ihr Rom zu erreichen.<br />
Rom. Nicht allein von Land aus zugänglich. Nein, ein großer Fluss floss hindurch und dieser wiederum besaß mehrere Zuflüsse, die ihn speisten. Auf einem von ihnen befand sich jetzt mit ihrem Floß, dass zwar keinesfalls das Vertrauen ihrer Mutter besaß, aber doch stabil genug war, um sie und ihr weniges Hab und Gut zu tragen.<br />
Viel war das wahrlich nicht. Ein geerbter Langbogen, ein Köcher mit Pfeilen, ein ungewöhnlich aussehender Dolch, den sie ebenfalls geerbt hatte. Dk`tagh hieß das Ungetüm und auch wenn der Name des Dolchs klang wie Gerotze, er tat seinen Dienst. Lieber den Dolch als das andere Ungetüm, das sie noch hätte erben können und bei dessen Anblick sie jedes Mal ein Schaudern überkam.<br />
Auch jetzt lief ein Schaudern über den schmalen Rücken der Halbelfe, wenn sie nur an das gezackte Schwert ihrer Mutter dachte. Dabei schaukelte das Floß unter ihr gemütlich vor sich hin und um sie herum war alles friedlich. Und das, obwohl sie geradewegs auf die Stelle zutrieb, an der der Nebenfluss in den Tiber mündete und das Floß mit jedem Meter schaukeliger wurde. Kleine Wellen schwappten über die polierten Holzbohlen und durchnässten ihn. Trotzdem sah Aine keine Notwendigkeit, um zum langen Staken zu greifen. Sie hielt nur das Ruder in ihren Händen und bemühte sich,  das Floß schön in der Mitte des Flusses zu halten. Mehr war momentan nicht nötig. <br />
„Blödsinn. Pah…“ murmelte Aine vor sich hin. Sie strich sich eine der langen schwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Was dabei Blödsinn sein sollte, wenn man mit einem Floß den Tiber bis nach Rom runterschippert, das möchte ich mal wissen.“ Ist doch alles problemlos bis jetzt.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Nein, keinesfalls. Wenn du Blödsinn machen möchtest, dann alleine. Ich bin dafür zu alt.“</span><br />
<br />
Zu alt. Pah….<br />
Es schien, als ob jeder in ihrer Umgebung zu alt war. Der Wald vor Rom mit seinen dicken Bäumen, die kleinen Hütten, von denen so manche dem Verfall preisgegeben wurde und vor allem seine Bewohner. Dicke, behäbige Ehemalsrecken, allesamt. Wie die Zwerge, die lieber in Ruhe ihre Pfeife schmauchen wollten, oder Ritter, deren Schwerter vor sich hin rosteten. Ein Wikinger, der brummelnd in der Schmiede stand, Kriegerinnen, denen das Zipperlein plagte und einem Elf, den sie vor lauter Arbeit überhaupt nicht mehr zu Gesicht bekam. <br />
Dabei konnten sie abends am Lagerfeuer mächtige Geschichten erzählen. Von großen Recken, Nordmännern, Nordfrauen, Abenteuern, Festen – bei den Göttern, früher wäre wahrhaftig etwas los gewesen. Aber heute, und Aine konnte nur im Geiste mit dem Kopf schütteln, passierte rein gar nichts mehr. Heute drohten Rom und seine Provinzen in der Langeweile zu versinken. <br />
Mann, Scheiße, ja. Langweilig wars und Aine noch zu jung, um daran einzugehen wie viele andere vor ihr. Außerdem rollte das Blut bekannter Abenteurer in ihren Adern und wenn sie das nicht mal langsam auslebte, würde sie Amok begehen. Jawoll. Alles kurz und klein schlagen würde sie, den ganzen Wald und noch ein paar Häuser in Rom dazu.<br />
Den Anfang dafür hatte sie sogar bereits getan. Sie hatte eine Axt genommen und einige Bäume umgehauen. Aber das hatte ihr nicht gereicht, noch war zuviel Energie in ihr gewesen, weshalb sie aus den glatt gehauenen Stämmen anschließend ein Floß gebunden hatte. <br />
Es war ein gutes Floß, fünf Schritte lang, drei Schritt breit. Ein Zelt zum Schutz vor dem Regen war darauf, ein Ruder zum Steuern, eine lange Stange zum Staken und eine kurzer Mast im vorderen Bereich, an der eine Flagge wehte.<br />
Es war die Flagge von Silva Romae. Einst stolze und unabhängige Provinz, die die Wälder vor Rom beherrschten und von deren Glanz höchstens noch ein Abglanz bestand. Wie so manches hier…<br />
Aine spuckte ins Wasser. Ihre Spucke wurde von den Fluten verschluckt und wirbelte davon. Ihr und dem Floß voran, um vor noch vor ihr Rom zu erreichen.<br />
Rom. Nicht allein von Land aus zugänglich. Nein, ein großer Fluss floss hindurch und dieser wiederum besaß mehrere Zuflüsse, die ihn speisten. Auf einem von ihnen befand sich jetzt mit ihrem Floß, dass zwar keinesfalls das Vertrauen ihrer Mutter besaß, aber doch stabil genug war, um sie und ihr weniges Hab und Gut zu tragen.<br />
Viel war das wahrlich nicht. Ein geerbter Langbogen, ein Köcher mit Pfeilen, ein ungewöhnlich aussehender Dolch, den sie ebenfalls geerbt hatte. Dk`tagh hieß das Ungetüm und auch wenn der Name des Dolchs klang wie Gerotze, er tat seinen Dienst. Lieber den Dolch als das andere Ungetüm, das sie noch hätte erben können und bei dessen Anblick sie jedes Mal ein Schaudern überkam.<br />
Auch jetzt lief ein Schaudern über den schmalen Rücken der Halbelfe, wenn sie nur an das gezackte Schwert ihrer Mutter dachte. Dabei schaukelte das Floß unter ihr gemütlich vor sich hin und um sie herum war alles friedlich. Und das, obwohl sie geradewegs auf die Stelle zutrieb, an der der Nebenfluss in den Tiber mündete und das Floß mit jedem Meter schaukeliger wurde. Kleine Wellen schwappten über die polierten Holzbohlen und durchnässten ihn. Trotzdem sah Aine keine Notwendigkeit, um zum langen Staken zu greifen. Sie hielt nur das Ruder in ihren Händen und bemühte sich,  das Floß schön in der Mitte des Flusses zu halten. Mehr war momentan nicht nötig. <br />
„Blödsinn. Pah…“ murmelte Aine vor sich hin. Sie strich sich eine der langen schwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Was dabei Blödsinn sein sollte, wenn man mit einem Floß den Tiber bis nach Rom runterschippert, das möchte ich mal wissen.“ Ist doch alles problemlos bis jetzt.“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mitschreiber gesucht]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-7771.html</link>
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:27:29 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-7771.html</guid>
			<description><![CDATA[Ich weiß, es gibt ihn nur noch selten: den aktiven RPG Schreiber mit Zeit, Ideen und Durchhaltevermögen. Aber trotzdem suche ich ihn - jemand, der es wagt, sich mit einer unternehmungslustigen Halbelfe in ein kleines Abenteuer zu stürzen. Keine großer Quest soll es werden, sondern ein Streich, Eulenspiegelei ein Schabernack irgendwo rund um Rom.<br />
<br />
Allerdings habe ich an den Mitschreiber einen mir wichtigen Wunsch: nämlich die Fähigkeit, eigene Ideen einzubringen und damit die Geschichte auch selbst ein wenig voranzutreiben, so dass dies nicht allein an mir hängenbleibt. <br />
<br />
Umsetungstechnisch sähe das so aus: wir sammeln kurz unsere Ideen per pm, einer von uns setzt den Anfangspost, alle ein bis zwei Tage wird geschrieben (es sei denn, man ist verhindert) und wir schreiben bis wir die Geschichte zu Ende gebracht haben oder solange wir uns nicht gegenseitig die Lust dazu nehmen - letzteres tritt erfahrungsgemäß dann ein, wenn jemand zu lange pausiert oder nur einer den Schreibantreiber spielen muss. <br />
<br />
Egal, ob Schreibanfänger oder - könner, ich schreibe mit jedem, der die obige Anforderung erfüllt ;) <br />
<br />
Wenns sich keiner meldet - ja mei, dann kann ich auch nichts machen, aber dann habe ich es wenigstens mal versucht. <br />
<br />
Gruß<br />
Aine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich weiß, es gibt ihn nur noch selten: den aktiven RPG Schreiber mit Zeit, Ideen und Durchhaltevermögen. Aber trotzdem suche ich ihn - jemand, der es wagt, sich mit einer unternehmungslustigen Halbelfe in ein kleines Abenteuer zu stürzen. Keine großer Quest soll es werden, sondern ein Streich, Eulenspiegelei ein Schabernack irgendwo rund um Rom.<br />
<br />
Allerdings habe ich an den Mitschreiber einen mir wichtigen Wunsch: nämlich die Fähigkeit, eigene Ideen einzubringen und damit die Geschichte auch selbst ein wenig voranzutreiben, so dass dies nicht allein an mir hängenbleibt. <br />
<br />
Umsetungstechnisch sähe das so aus: wir sammeln kurz unsere Ideen per pm, einer von uns setzt den Anfangspost, alle ein bis zwei Tage wird geschrieben (es sei denn, man ist verhindert) und wir schreiben bis wir die Geschichte zu Ende gebracht haben oder solange wir uns nicht gegenseitig die Lust dazu nehmen - letzteres tritt erfahrungsgemäß dann ein, wenn jemand zu lange pausiert oder nur einer den Schreibantreiber spielen muss. <br />
<br />
Egal, ob Schreibanfänger oder - könner, ich schreibe mit jedem, der die obige Anforderung erfüllt ;) <br />
<br />
Wenns sich keiner meldet - ja mei, dann kann ich auch nichts machen, aber dann habe ich es wenigstens mal versucht. <br />
<br />
Gruß<br />
Aine]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ergebnisse der Abstimmung]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-7549.html</link>
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:01:43 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-7549.html</guid>
			<description><![CDATA[...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Drachenseele]]></title>
			<link>https://forum.the-arena.de/thread-6844.html</link>
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 23:35:51 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.the-arena.de/thread-6844.html</guid>
			<description><![CDATA[Müde. So konnte man den Zustand nennen, in dem sich die Königin der Drachen befand. Einfach nur müde. In ihrem Inneren ruhte die Seele, die man ihr anvertraut hatte. Der mächtige Drache, der sich von dieser Welt gelöst hatte, körperlich zu den Ahnen entstiegen war, hatte seinen Seelensplitter der jungen Königin zu Drachensturm anvertraut. Sie war erwacht und spürte die Gegenwart, die Macht des Untiers in ihrer Brust und wusste, dass einige Gefühle nicht die Ihren waren. Sie hatte Bilder von wilden Schlachten, die sie Nacht für Nacht in den Träumen verfolgten. Freunde rangen mit Freunden, Schwerter die sich im Hasse trafen und Väter die gegen die Söhne zogen. Funkenregen, Tücher im Blute getränkt und Kinder die um ihre Eltern weinten. All diese Bilder quälten nun seit Wochen die junge Frau im Schlaf und sie war sich sicher, dass diese Bilder nicht ihren Erinnerungen entsprangen.<br />
<br />
Sie blickte in den Himmel, erkannte die Wolken und lächelte stumm in sich hinein. Wenn sie sich doch nur hier hinlegen könnte, das Leben, die Aufgaben um sich herum einfach vergessen könnte. Eine Nacht zu schlafen, ohne Bilder, ohne Angst ohne die Tränen am Morgen. Sie spürte den Verlust, fühlte die Angst der Menschen und doch war sie nur stumme Betrachterin. Es machte ihr zu schaffen, dass sie all dies fühlte, diese Momente so lebendig schienen und sie in Regungslosigkeit gefangen schien. Hätte sie ein Schwert, würde sie kämpfen, das Übel besiegen und endlich wieder das Leben geniessen können. Aber in ihren Träumen war sie ohnmächtig. Sie konnte sich nicht rühren, keinen Schlag ausführen und niemandem helfen. <br />
<br />
Auch der Drache in ihr, spürte die Qualen, die er der jungen Frau auferlegt hatte. So wollte er sie nicht quälen. Er wollte ihr keine schlaflosen Nächte bringen, doch nur in der Nacht konnte er sie erreichen. Sie sah seine Geschichte als Gefangene zwischen den Welten. Nie würde sie eingreifen können, da der weltliche Körper sie hielt und es war gut, dass sie hier war. Dann würde auch er noch hier verweilen können und ihr Leben mit ihr teilen. Es sollte nicht so laufen, wie es lief. Er wollte ihr seine Stärke zukommen lassen und sie sollte dieses Geschenk einfach nur annehmen. Doch mit dem Öffnen beider Seelen, waren sie verschmolzen, hatten sich einander geschenkt und lebten nun im Anderen fort. Seine Erinnerungen schmerzten die junge Frau, wie ihre Erinnerungen beiden die Freude brachte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wenn ich sie nur halten könnte, ihr einen traumlosen Schlaf schicken könnte, ich würde es tun!</span> <br />
<br />
drakonia lächelte mild. Müde. Ja sie war müde und sie wollte die Bilder abstreifen und sich dem Schlaf hingeben, der Nacht, dem Leben. Sie spürte das Stechen in der Brust und die Tränen rannen ihre Wangen hinab. Einfach nur einschlafen. Jetzt und Hier. Keine Bilder. Kein Tod. Keine unbekannten Gesichter mehr! Sie hatte sich entschieden. Sie wollte die Verschmelzung komplett machen, wollte beenden, was der Drache vor Wochen abgebrochen hatte. Das Ritual war unerfüllt und in ihr brannten die Erinnerungen. Mit einer stumpfen Klinge hatte sie die Zeichnung nachgemalt, die Worte gesprochen und so den Kreis geschlossen. Der Seelengefährte hatte damals die Verbindung unterbrochen, aus Angst dem Körper der Frau zu schaden. drakonia hatte seitdem an Stärke und Kraft gewonnen. Sie sah sich selbst im Stande das Ritual zu vervollstädigen, die Schritte zu laufen, die notwendig waren um endlich wieder den Schlaf zu finden.<br />
<br />
Der Schmerz in ihrer Seele ließ die junge Frau zusammenbrechen. Die Hitze schien sie zu verbrennen und ein stummer Schrei entwich ihren Lippen. Ihre Augen waren weit geöffnet, starrten in den Himmel, der seine Schönheit nicht verlor. Der Drachenkopf erhob sich und sein Blick lag tadelnd auf dem Körper der Frau, der von Schmerzen gepeinigt und sich nun nicht mehr wehrte. Sein Geist konnte nun vollständig in ihren tauchen und das Ritual konnte vollendet werden. <br />
<br />
Mit einem Aufschrei erwachte die Königin, spürte den Blick auf sich und sah sich um. Keine fremden Gesichter, die ihr im Traum begegnet waren. Kein sinnloses Abschlachten dem sie stumm zu folgen hatte. War es geglückt? Hatte sie das Ritual beendet, oder war sie am Versuch gescheitert? Langsam schloss sie die Augen und hoffte den Drachen in sich zu spüren. Doch es kam kein Zeichen. Trauer erfüllte sie und dann erfühlte sie es. Sie lachte leise auf und umarmte sich einen kurzen Moment selbst. Kicherte und setzte sich wieder auf den Boden. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich dachte ich hätte dich verloren und du bist näher, als ich es je geahnt habe. Ich bin froh, dich bei mir zu haben, ehrwürdiger Drache. Ich bin dein Gefäß und diene dir!</span> Sie spürte das Brummen und wusste, dass nichts mehr so sein würde, wie früher. Die Schlachten würden intensiver sein, denn sie ahnte, dass ihr Seelenpartner die Schlachten mitfühlen wollte. <br />
<br />
Ein Duell, jetzt und hier, das wäre eine Idee, mit der man sofort ertasten konnte, wie stark sie geworden war und sie hatte sich einen Partner schon ausgesucht. Dieser würde spüren, dass die Zeit gekommen war und sich auf den Weg machen um sich mit ihr zu messen. Sie grinste bei dem Gedanken und wusste, dass ihr Gegner das Grinsen spüren konnte. Die Vorfreude auf das Duell breitete sich in der jungen Frau aus, alles war vergessen. Die Müdigkeit besiegt. Die Drachenseele war erwacht und bereit sich zu entfalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Müde. So konnte man den Zustand nennen, in dem sich die Königin der Drachen befand. Einfach nur müde. In ihrem Inneren ruhte die Seele, die man ihr anvertraut hatte. Der mächtige Drache, der sich von dieser Welt gelöst hatte, körperlich zu den Ahnen entstiegen war, hatte seinen Seelensplitter der jungen Königin zu Drachensturm anvertraut. Sie war erwacht und spürte die Gegenwart, die Macht des Untiers in ihrer Brust und wusste, dass einige Gefühle nicht die Ihren waren. Sie hatte Bilder von wilden Schlachten, die sie Nacht für Nacht in den Träumen verfolgten. Freunde rangen mit Freunden, Schwerter die sich im Hasse trafen und Väter die gegen die Söhne zogen. Funkenregen, Tücher im Blute getränkt und Kinder die um ihre Eltern weinten. All diese Bilder quälten nun seit Wochen die junge Frau im Schlaf und sie war sich sicher, dass diese Bilder nicht ihren Erinnerungen entsprangen.<br />
<br />
Sie blickte in den Himmel, erkannte die Wolken und lächelte stumm in sich hinein. Wenn sie sich doch nur hier hinlegen könnte, das Leben, die Aufgaben um sich herum einfach vergessen könnte. Eine Nacht zu schlafen, ohne Bilder, ohne Angst ohne die Tränen am Morgen. Sie spürte den Verlust, fühlte die Angst der Menschen und doch war sie nur stumme Betrachterin. Es machte ihr zu schaffen, dass sie all dies fühlte, diese Momente so lebendig schienen und sie in Regungslosigkeit gefangen schien. Hätte sie ein Schwert, würde sie kämpfen, das Übel besiegen und endlich wieder das Leben geniessen können. Aber in ihren Träumen war sie ohnmächtig. Sie konnte sich nicht rühren, keinen Schlag ausführen und niemandem helfen. <br />
<br />
Auch der Drache in ihr, spürte die Qualen, die er der jungen Frau auferlegt hatte. So wollte er sie nicht quälen. Er wollte ihr keine schlaflosen Nächte bringen, doch nur in der Nacht konnte er sie erreichen. Sie sah seine Geschichte als Gefangene zwischen den Welten. Nie würde sie eingreifen können, da der weltliche Körper sie hielt und es war gut, dass sie hier war. Dann würde auch er noch hier verweilen können und ihr Leben mit ihr teilen. Es sollte nicht so laufen, wie es lief. Er wollte ihr seine Stärke zukommen lassen und sie sollte dieses Geschenk einfach nur annehmen. Doch mit dem Öffnen beider Seelen, waren sie verschmolzen, hatten sich einander geschenkt und lebten nun im Anderen fort. Seine Erinnerungen schmerzten die junge Frau, wie ihre Erinnerungen beiden die Freude brachte. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wenn ich sie nur halten könnte, ihr einen traumlosen Schlaf schicken könnte, ich würde es tun!</span> <br />
<br />
drakonia lächelte mild. Müde. Ja sie war müde und sie wollte die Bilder abstreifen und sich dem Schlaf hingeben, der Nacht, dem Leben. Sie spürte das Stechen in der Brust und die Tränen rannen ihre Wangen hinab. Einfach nur einschlafen. Jetzt und Hier. Keine Bilder. Kein Tod. Keine unbekannten Gesichter mehr! Sie hatte sich entschieden. Sie wollte die Verschmelzung komplett machen, wollte beenden, was der Drache vor Wochen abgebrochen hatte. Das Ritual war unerfüllt und in ihr brannten die Erinnerungen. Mit einer stumpfen Klinge hatte sie die Zeichnung nachgemalt, die Worte gesprochen und so den Kreis geschlossen. Der Seelengefährte hatte damals die Verbindung unterbrochen, aus Angst dem Körper der Frau zu schaden. drakonia hatte seitdem an Stärke und Kraft gewonnen. Sie sah sich selbst im Stande das Ritual zu vervollstädigen, die Schritte zu laufen, die notwendig waren um endlich wieder den Schlaf zu finden.<br />
<br />
Der Schmerz in ihrer Seele ließ die junge Frau zusammenbrechen. Die Hitze schien sie zu verbrennen und ein stummer Schrei entwich ihren Lippen. Ihre Augen waren weit geöffnet, starrten in den Himmel, der seine Schönheit nicht verlor. Der Drachenkopf erhob sich und sein Blick lag tadelnd auf dem Körper der Frau, der von Schmerzen gepeinigt und sich nun nicht mehr wehrte. Sein Geist konnte nun vollständig in ihren tauchen und das Ritual konnte vollendet werden. <br />
<br />
Mit einem Aufschrei erwachte die Königin, spürte den Blick auf sich und sah sich um. Keine fremden Gesichter, die ihr im Traum begegnet waren. Kein sinnloses Abschlachten dem sie stumm zu folgen hatte. War es geglückt? Hatte sie das Ritual beendet, oder war sie am Versuch gescheitert? Langsam schloss sie die Augen und hoffte den Drachen in sich zu spüren. Doch es kam kein Zeichen. Trauer erfüllte sie und dann erfühlte sie es. Sie lachte leise auf und umarmte sich einen kurzen Moment selbst. Kicherte und setzte sich wieder auf den Boden. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich dachte ich hätte dich verloren und du bist näher, als ich es je geahnt habe. Ich bin froh, dich bei mir zu haben, ehrwürdiger Drache. Ich bin dein Gefäß und diene dir!</span> Sie spürte das Brummen und wusste, dass nichts mehr so sein würde, wie früher. Die Schlachten würden intensiver sein, denn sie ahnte, dass ihr Seelenpartner die Schlachten mitfühlen wollte. <br />
<br />
Ein Duell, jetzt und hier, das wäre eine Idee, mit der man sofort ertasten konnte, wie stark sie geworden war und sie hatte sich einen Partner schon ausgesucht. Dieser würde spüren, dass die Zeit gekommen war und sich auf den Weg machen um sich mit ihr zu messen. Sie grinste bei dem Gedanken und wusste, dass ihr Gegner das Grinsen spüren konnte. Die Vorfreude auf das Duell breitete sich in der jungen Frau aus, alles war vergessen. Die Müdigkeit besiegt. Die Drachenseele war erwacht und bereit sich zu entfalten.]]></content:encoded>
		</item>
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