Beitrag #9
Es ist eine der dunkelsten Nächte dieses Jahres, aber es hatte nur einen Grund. butterfly ging plötzlich andere Wege. Erst verließ sie die Bruderschaft und suchte sich ein neues Heim und dann spürte sie auch noch das Ende nahen. Es war so gewollt, das jeder in Rom früher oder später sterben solle. Aber butterfly konnte nicht so wie Menschenüblich sterben, drum mußte sie lernen ... lernen die Magie anzuwenden. Jene die ihr gegeben wurde, als sie das Licht dieser Welt erblickte. Keiner kannte diese, nichtmal sie selbst, doch sie bekam Aufklärung und mußte die Augen öffnen. Sie war nur äußerlich ein Mensch, aber im Innern war sie jemand viel Mächtigeres.
Dann eines Nachts, als sie ihre Heimat betrat und durch die Straßen lief, merkte sie das es jetzt für sie an der Zeit wäre zu gehen. Jeder sollte denken, es würde sie so erwischen, wie auch jeden anderen Menschen Roms. Kaum einer kannte sie als das was sie wirklich ist.
So beschloß butterfly die Heimat zu verlassen und ging an einen, jedem unbekannten, Ort. Dort hoffte sie, das was sie sich bisher selbst beibringen konnte, gut einsetzen zu können.
Noch einmal schaute sich butterfly um, um sich zu vergewissernd das sie auch allein sei. Dann erhob sie ihre Arme und summte eine Melodie. Als sich ihre Arme über ihrem Kopf gen Himmel streckten, begann sie leise irgendwelchen Worte zu flüstern...
"fey raya zerza fey raya nurdra"
Plötzlich schien butterfly inmitten von grellem Licht zu stehen, doch es herrschte eigentlich Finsternis. Alles wurde neblig um sie herum und ein Sturm kam auf. Immer lauter sprach sie diese Worte und als der Wind aufs heftigste aufgezogen war setzte sie noch folgende Worte nach...
"thara mamao"
Was hatte all das zu bedeuten? Kaum ein Außenstehender würde dies verstehen können. Sie rief den Tod und legte ihre Begierde nach ihm dar. Doch gleichzeitig rief sie neues Leben an. Leben das es fortzuführen galt. Fortführen ... aktiv bei Nacht.
Mit den letzten Worte verschwand das Licht und auch der Sturm, doch der Nebel blieb und hüllte butterfly ein. Dann plötzlich trat sie aus ihm heraus und man konnte eine junge, eine sehr junge Frau erkennen. Sie sah butterfly sehr sehr ähnlich, doch würde jemand erahnen das es niemand anderes als sie ist? Denken sollte fast jeder es sei ihre Tochter. Der Weg zurück in die Heimat und in ihre Gemächer, war ein Weg wie jedesmal.
Noch hatte sie niemand gesehen und eigentlich galt dieser Wandel nur dem Imperator, der sich damit zufrieden geben sollte, wieder einen neuen Nachfolger, einer alten Kriegerin, in Rom zu haben. Doch das alte lebt weiter, viel länger als sich vielleicht manch einer wünschen würde.
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